Zupfbrot mit Pilzen und Bergkäse

Wir lieben unser Zupfbrot. Jeder darf ganz ungeniert einfach daran zupfen und gleich genießen.

Wir servieren heute zum Zupfbrot auch noch gleich ein Spiel mit – denn es heißt ja nicht umsonst: Brot und Spiele. Weil herzhaftes Essen durch herzhaftes Lachen noch besser wird.

Wer mag, kann das Brot in jede beliebe Form bringen. Wir haben uns heute für ein Herz entschieden – das passt immer.

Zutaten für das Zupfbrot

  • 600 g glattes Dinkelmehl
  • 320 ml lauwarme Milch
  • 60 g weiche Butter
  • 15 g Salz
  • 1 Packung Trockenhefe
  • Bachpapier

Zutaten für die Fülle

  • 200 g Kräuterseitlinge
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • etwas Olivenöl
  • 2 EL gehackte Petersilie
  • 2 EL Crème fraîche
  • 2 Dotter
  • 150 g geriebener Bergkäse
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Ei zum Bestreichen
  • Sesam zum Bestreuen

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Zubereitung

  1. Die Zutaten für den Brotteig in der Küchenmaschine mit dem Knethaken 10 Minuten zu einem glatten Teig verarbeiten. An einem warmen Ort 30–40 Minuten zugedeckt gehen lassen.
  2. Die Pilze in kleine Würfel schneiden und mit der ebenfalls würfelig geschnittenen Zwiebel in Olivenöl anschwitzen. In eine Schüssel geben und kurz überkühlen lassen, dann die restlichen Zutaten untermengen und abschmecken.
  3. Ofen auf 190 Grad Umluft vorheizen.
  4. Ein Herz auf Backpapier vorzeichnen. Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche in 15–20 Stücke zu je ca. 20 g teilen. Jedes Teigstück mit 1 EL der Pilzmischung belegen und dann vorsichtig zu einer Kugel zusammenkleben.
  5. Die geklebte Seite kommt nach unten auf das Backpapier. Teigkugeln in Herzform arrangieren. Mit verquirltem Ei bestreichen, mit Sesam bestreuen und bei 190 Grad ca. 25 Minuten backen. Warm oder kalt genießen.

Und jetzt wird zum Zupfbrot das Dudenspiel gespielt

Moment, du kennst das Duden-spiel nicht? Kein Problem. Alles, was du brauchst, ist ein Wörterbuch oder ein Lexikon. Am besten eignet sich der Fremdwörter-Duden. Dazu: Papier, Stifte, Erfindergeist sowie mindestens drei Spielteilnehmer. Wobei es mit drei fast zu einfach ist – besser sind vier, fünf… Die Zahl ist nach oben unbegrenzt, weswegen das Dudenspiel das optimale Partyspiel ist. (Und natürlich auch, weil dafür keine große Vorbereitung und kein teures Spielequipment nötig sind.)

Wie wird gespielt?

  • Ein Spieler greift sich den Duden und sucht ein möglichst kompliziertes Wort, das hoffentlich niemand in der Runde kennt (z. B. „Adelphogamie“). Jeder schreibt nun eine denkbare Definition des Begriffs auf einen Zettel – sie sollte so „dudenmäßig“ und realistisch wie möglich klingen.
  • Der Spieler mit dem Wörterbuch schreibt ebenfalls einen Zettel – und zwar mit der tatsächlichen Definition des Wortes. Alle Zettel werden nun verdeckt eingesammelt und die Definitionen vorgelesen. Dabei gibt jeder einen Tipp ab, welche wohl die richtige ist.
  • Einen Punkt bekommst du für das Erraten der richtigen Definition. Einen Punkt für jeden Mitspieler, der auf deine Theorie reingefallen ist. Und ein Punkt geht an die witzigste Definition der Runde.
  • Dann wird das Wörterbuch weitergereicht, und die nächste Runde beginnt. Am Ende des Abends hat man sich vermutlich eher die witzigste als die tatsächliche Definition von Adelphogamie („Geschwisterbestäubung bei Samenpflanzen“) gemerkt. Hauptsache, es wurde gelacht.

Und das Zupfbrot? Das ist ratzfatz aufgegessen und hält die Hände zum Schreiben und Gestikulieren frei.

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