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Egal, ob im Beruf, im Privatleben oder im Sport: Ziele geben dir eine Richtung vor und motivieren dich, weiterzumachen, wenn es schwierig wird. Mit einem Ziel vor Augen siehst du, wo du „hinfährst“ und was es braucht, um überhaupt voranzukommen. Heute wollen wir das gemeinsam ausprobieren:

Setze dir ein sportliches Ziel und halte es schriftlich fest.

Tipps für die Zielsetzung

  • Finde dein Warum!

Diese Aufgabe hast du an Tag 1 unserer Challenge schon erledigt. Frage dich: Wofür bewege ich mich? Um mich gesund und vital zu fühlen? Um in Form zu bleiben? Oder für ein bestimmtes Event?

  • Sei so konkret wie möglich!

Wie auch immer dein Ziel aussehen mag, definiere es so klar wie möglich – am besten auch mit Datum, bis wann du es erreichen möchtest.

  • Träume groß, aber setze dir Zwischenziele!

Wir finden, es ist sehr wichtig, groß zu träumen. Große Träume können auch beängstigend sein, weil sie viel Veränderung und Arbeit mit sich bringen. Dein Ziel sollte zwar im positiven Sinne etwas Angst in dir auslösen (weil es meist unbekanntes Terrain ist), aber mindestens doppelt so viel Vorfreude. Es darf dich ruhig aus deiner Komfortzone holen. Was hier helfen kann, sind Zwischenziele.

Zum Beispiel: Wenn du einen Marathon laufen möchtest, ist das ein großes Vorhaben. Trotzdem ist es möglich, dieses Ziel zu erreichen. Teile dir deinen Traum in Zwischenetappen auf. So verlierst du das große Ganze nicht aus dem Blick, aber fokussierst dich immer auf das, was vor dir liegt. Du hast mehr Grund zum Feiern, motivierst dich zusätzlich und dein Endpunkt scheint nicht unerreichbar. Im Prinzip ist es wie bei einer Weitwanderung. Auch dort denkt man von Etappe zu Etappe und blickt am Ende auf einige Kilometer zurück.

  • Halte dein Ziel schriftlich fest und lies es dir immer wieder durch!

Wenn du einen Gedanken von deinem Kopf aufs Papier bringst, macht das einen großen Unterschied. So wirkt es verbindlicher und du gehst einen Deal mit dir selbst ein.

  • Versetze dich mental so oft es geht in die Situation, wenn du dein Ziel erreicht hast!

Visualisiere dein Ziel in Gedanken so realistisch wie möglich. Wie fühlst du dich dabei? Was löst es in dir aus? Spüre die Freude und den Stolz aus der Zukunft jetzt schon so stark, dass du gar nicht anders kannst, als alles dafür zu tun, um dorthin zu gelangen.

Du hast eigene Tipps, um Ziele zu erreichen? Lasse andere in der Challenge-Facebookgruppe daran teilhaben. Eine gute Möglichkeit ist beispielsweise auch ein Visionboard:

Interview mit dem paralympischen Triathleten und Wings for Life World Run-Botschafter Flo Brungraber

Florian Brungraber beim Triathlon
Flo Brungraber hat sich zurück ins Leben gekämpft und ist heute paralympischer Triathlet

@ Hackwolf

Lieber Flo, möchtest du dich kurz vorstellen?

Ich bin im ländlichen Mühlviertel in der Gemeinde Lasberg auf einem kleinen Nebenerwerbs-Bauernhof aufgewachsen. Von Kindheit an begeisterten mich Bewegung und Sport bereits und so probierte ich vieles aus und fand als Jugendlicher zum Laufsport. Das Laufen war für mich damals vor allem ein Hobby und Ausgleich zu meinem Beruf. Mitte zwanzig fand ich schließlich zum Paragleiten. Im Sommer 2011 kam es zu einem Unfall während eines Flugs, bei dem ich mir einen inkompletten Querschnitt zugezogen habe.

Vom ersten Tag an kämpfte ich mich zurück in ein völlig eigenständiges Leben. Nachdem ich 2017 mein Hausbauprojekt abgeschlossen hatte und meinen Fokus auf den Sport intensivierte, stellten sich bei den diversen Bewerben großartige Erfolge ein bis hin zur Silbermedaille bei den Paralympics in Tokio im Triathlon.

Was würdest du rückblickend sagen: Wie hast du deinen Unfall als Chance genutzt?

Als Chance habe ich den Unfall nicht gesehen. Ich habe mich den Umständen gestellt und mich dabei bemüht, positiv, zuversichtlich und aktiv zu bleiben. Durch den Unfall haben sich neue Wege aufgetan, wie beispielsweise das Erkennen meines Talents im Sport. Seitdem versuche ich, mich jeden Tag ein Stück zu verbessern.

Was hat sich durch deine Erlebnisse an deinem Mindset geändert?

Ehrgeizig und zielstrebig war ich schon immer. Die Erlebnisse haben mich darin bestärkt, dass es sich lohnt, an sich zu arbeiten und zuversichtlich zu bleiben, um gesetzte Ziele zu erreichen.

Stichwort Ziele: Wie setzt du dir deine Ziele? Ganz groß träumen oder lieber klein anfangen?

Mein Traum war es nie, bei den Paralympics eine Silbermedaille zu gewinnen. Viel mehr hat es sich aus meinen davor erreichten Zielen ergeben. Am Saisonanfang definiere ich immer meine Schwerpunkte und Ziele. Vor ein paar Jahren waren meine Ziele das Absolvieren von kleinen Triathlons oder Open-Water-Schwimmbewerben. Mit der Zeit und mit den Leistungen sind dann auch meine Ziele mitgewachsen. Somit ist meine Denkweise in kleinen Zielen, alles step by step.

Ist es besser, das große Ganze im Blick zu haben oder sich kleine Zwischenstopps zu setzen?

Ich denke, die Mischung macht es aus. Um motiviert zu bleiben, ist es wichtig, Freude an den erreichten, kleinen Zielen zu haben. Oder auch bei Bewerben denke ich eigentlich immer in Teilabschnitten. Im Triathlon in den drei Disziplinen oder auch bei längeren Radausfahrten zerstückle ich mir die Tour in kleine Zwischenstopps, um letztendlich das große Ganze zu erreichen.

Wie wichtig ist es, erreichte Ziele auch zu feiern und vom Gipfel die Aussicht zu genießen, bevor man weiterklettert?

Sehr wichtig! Für mich ist ein erreichtes Ziel nur dann wirklich schön, wenn ich es mit meiner Partnerin, unseren Familien und meinen Freunden auch teilen kann und dazu gehört, sich gemeinsam darüber zu freuen.

Ganz kurz gesagt: Was sind deine drei konkreten Tipps für die Zielsetzung?

  • Eine realistische Zielabschätzung

  • Die Auseinandersetzung und Unterteilung in Zwischenschritten

  • Einfach machen – bei Bewerben anmelden und mit dem Training beginnen

Flo Brungraber
Flo Brungraber

© Gutenthaler Photography

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