Klima schonen: Wer denkt im Internet an Stromverbrauch?

Surfen, Streamen, Chatten: Wir alle lieben Internet. Um den Energieverbrauch an Strom dabei ein wenig zu drosseln, gibt es ein paar gute Möglichkeiten.

Aus unserem Leben ist das Internet nicht mehr wegzudenken, genauso wenig wie der Gedanke an den Energie- und Stromverbrauch. Nur bringen wir selten beides zusammen – wann hast du zuletzt überlegt, wie viel Strom deine Datenmengen pro Tag so fressen?

Rund drei bis vier Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen entfallen Schätzungen zufolge auf die IT- und Kommunikationstechnik – ein stolzer Wert. Wer einen Blick auf die Website Internet Live Stats wirft, sieht spannende Zahlen schwarz auf weiß im Live-Ticker.

Unterwegs Internet: 5 Wege, um den Energieverbrauch zu drosseln

Im Internet surfen und den Stromverbrauch dabei reduzieren? Das ist gar nicht so schwer. Hier kommen ein paar Ideen.

1. Weniger Energieverbrauch durch Ökostrom

Strom aus erneuerbaren Energiequellen ist mittlerweile vielen Konsumenten wichtig. Der Umstieg auf Ökostrom alleine mag beim Surfen im Internet den Energieverbrauch vielleicht nicht massiv drücken, doch es ist definitiv ein guter Anfang. Gerade die Kombination mit anderen Maßnahmen ermöglicht es, den Stromverbrauch im Haushalt ein wenig zu reduzieren.

2. Unterhaltungselektronik: Lange nutzen, weniger Strom verbrauchen

Energieverbrauch fängt nicht erst an, wenn wir ins Internet einsteigen, sondern schon viel früher. Angefangen von der Produktion der Endgeräte über Wartung bis hin zu riesigen Rechenzentren oder Serverhallen: Internettechnologie als gigantischer Stromfresser ist unbestrittene Tatsache. Was hilft? PC, Laptop, Tablet sowie Smartphone so lange wie möglich nutzen und nicht bei jeder Gelegenheit gleich neu anschaffen. Neue Geräte sind zwar in der Regel energieeffizienter. Bei Computern sind aber vor allem Bildschirm, Prozessor, Grafikkarte und Netzteil verantwortlich für den Stromverbrauch – hier lohnt es sich also, keine überdimensionierten Geräte zu kaufen, die dem Nutzerverhalten nicht entsprechen.

Tipp: Laptops verbrauchen viel weniger Strom als Stand-PCs: rund 70 Prozent weniger. Beim Kauf auch darauf achten, dass Akkus nicht verklebt oder fest verbaut sind – das ist bei neuen Geräten heute oft der Fall –, denn so lassen sie sich nicht austauschen und Computer, Handy & Co werden bei einem Defekt unbenutzbar. Um unseren Energieverbrauch im Internet zu drosseln, gilt die Devise: Reparieren statt wegwerfen und neu kaufen. Denn: Bei Produkten der Unterhaltungselektronik belastet unser Klima am meisten deren Herstellung.

3. Auf Handy & Co öfter aufräumen

Ob Mails, diverse Programme oder Apps: In der technologischen Welt verschlingt einfach alles Ressourcen. Was im Internet den Stromverbrauch also effektiv drosselt: ausmisten! Ganz viel von dem, was sich im Laufe der Zeit so ansammelt, brauchen wir oft ohnehin nicht. Sich davon zu trennen, tut nicht nur gut, sondern spart zudem Energie.

4. Energieverbrauch mit Digital Detox drosseln

Es klingt ein wenig plakativ, ist aber so einfach wie effizient. Stromverbrauch im Internet drosseln wir am besten, indem wir es ganz einfach nicht nutzen. Legst du also ab und zu einen Digital Detox-Tag ein, hilft das nicht nur dabei, den Kopf freizukriegen, sondern spart ganz nebenbei auch noch ordentlich Strom.

5. Internet und Stromverbrauch: Stand-by ist das Um und Auf

Oft sind es die kleinen Dinge, die Großes bewirken. Im Hinblick auf Internet und Energieverbrauch ist das nicht anders. Steckdosen mit Kippschaltern, die die Stromzufuhr unterbrechen, sind eine sinnvolle Investition. Gerade ältere Computer und TV-Geräte verbrauchen nämlich im Stand-by-Modus viel Energie. Ebenso lohnend: externe Festplatten, um Inhalte abzuspeichern, statt sie online zu belassen. Auch deine Lieblingslieder und -videos lädst du besser einfach runter, statt sie immer wieder neu abzuspielen.

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