Kinderzähne: Elektrisch putzen oder mit Handzahnbürste?

Nichts ist schöner als das Lächeln unserer Kinder. Doch mit welcher Zahnbürste pflegt man die kleinen Beißerchen richtig?

Das Thema Zähneputzen mit Kindern ist von Natur aus nicht immer leicht. Sind die Kinder noch klein, machen sie den Mund nicht immer auf. Sind sie älter und könnten sich schon selbst die Zähne putzen, vergessen sie es gern. Also bleiben wir Eltern über Jahre dran und achten darauf, dass die Zähne zweimal täglich gereinigt werden. Und fragen uns: Was putzt gründlicher, die elektrische Zahnbürste oder die Handzahnbürste?

Was bei Kindern für die elektrische Zahnbürste spricht:

Die elektrische Zahnbürste hat den Vorteil, dass sie technisch perfekt putzt und der Aufdruck auf Zähne und Zahnfleisch stimmt bzw. hochpreisige Zahnbürsten bei zu festem Druck mit Signalton warnen. Dazu kommt: Kinder finden es oft interessanter, mit einer elektrischen Zahnbürste zu putzen, weil es auch die Eltern so machen. Und: Die meisten elektrischen Zahnbürsten für Kinder haben einen Timer eingebaut, der nach zwei Minuten eine Musik spielt. So ist gesichert, dass sie lange genug und vor allem gründlich putzen.

Und wie sieht es mit der Alternative aus – was spricht für die manuelle Zahnbürste?

Warum Kinder mit Handzahnbürste putzen sollten:

Die Kinder ihr Zähnchen selbst mit der Hand schrubben zu lassen klingt im ersten Moment vielleicht etwas altmodisch. Und klar: Wer sich für diese Methode des Zähneputzens entscheidet, muss etwas mehr Überzeugungsarbeit leisten – und idealerweise immer kontrollierend danebenstehen, um zu prüfen: Putzt mein Kind oder nicht? Doch das Zähneputzen mit der guten alten Handzahnbürste hat auch wesentliche Vorteile: Dabei schult das Kind die Feinmotorik und beide Gehirnhälften sind aktiviert. Es muss lernen die richtige Technik anzuwenden, sprich: Oben, unten, innen, außen sowie rechts und links zu putzen und das auch noch in kleinen, kreisenden Bewegungen. Dabei denkt das Kind proaktiv mit.

Am besten mit beiden putzen!

Eine Kombination aus beiden Methoden ist die ideale Lösung: In der Früh putzt das Kind elektrisch und am Abend mit der Hand – das vereint die Vorteile beider Techniken. Doch am Wichtigsten beim Zähneputzen ist: Das Kind muss alle Bereiche im Mund richtig und gründlich erwischen und wirklich zweimal am Tag putzen. Die Milchzähne brauchen dieselbe gute Pflege wie später die bleibenden!

Viele Eltern putzen bei den Kindern noch einmal selbst nach, solange die Kleinen noch nicht die Fingerfertigkeit besitzen. Experten gehen aus, dass Kinder bis rund 7 oder 8 Jahren noch Unterstützung benötigen.

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