Wie wir mehr Mut beweisen können

Viele Menschen lernen es in der Kindheit: Mutig zu sein. Für alle anderen ist im Erwachsenenalter aber noch nichts verloren.

Mut scheint manchen Menschen angeboren zu sein: Unerschrocken stellen sie sich jedem Hindernis und jeder Herausforderung. Anderen dagegen wird bedrohlich mulmig in der Magengegend, sobald eine Gehaltsverhandlung, eine große Reise oder der neue Schwarm vor der Tür stehen. Aber keine Sorge: Mutig sein kann man lernen.

Warum sind manche mutiger als andere?

Mutig sein oder nicht – das entscheidet sich oft in der Kindheit: Wer früh gelernt hat, dass er zu sich selbst stehen darf und Familie sowie Freunde einen dabei unterstützen, wird als Erwachsener mutiger sein. Wem dagegen ein niedriger Selbstwert anerzogen wurde, der tut sich im Erwachsenenalter schwerer damit, für sich selbst einzustehen.

Mutig sein: So lernen wir, Mut zu beweisen

Kraftworte aufschreiben

Um mutiger zu werden, setzen wir am besten beim Selbstwert an. Diesen stärken wir durch Kraftsätze und Kraftworte, die uns guttun und uns Mut machen. „Ich hab‘ das gut gemacht“ oder „Ich schaffe das“, sind solche Kraftsätze. Schreiben wir uns diese auf Zettel, über die wir immer wieder stolpern, verankern sich die Sätze bestenfalls im Unterbewusstsein. Dafür kann man seinen Zettel mit Kraftworten zum Beispiel in der Hosentasche mitnehmen oder ihn gut sichtbar in der Wohnung aufhängen.

Mutig sein: Aus der Komfortzone ausbrechen

Neues ausprobieren erfordert schon per se eine ganze Portion Mut. Damit wir mutiger werden, müssen wir aber nicht gleich eine Weltreise anstreben oder mit dem Fallschirm aus dem Flugzeug springen. Am besten starten wir mit kleinen Dingen. Zum Beispiel probiert man ein neues Gericht auf der Speisekarte beim Lieblingsitaliener oder testet eine neue Laufstrecke. Oder erwidert dem immer freundlichen Verkäufer einmal ein paar nette Worte.

Aufhören, sich mit anderen zu vergleichen

Sich mit anderen zu vergleichen ist nicht per se schlecht: Dadurch lernen wir uns selbst und unsere Fähigkeiten einzuschätzen. Außerdem können uns Vergleiche dazu anspornen, unsere Leistungen zu verbessern. Doch gerade im Social-Media-Zeitalter können solche Vergleiche rasch toxisch werden: Wenn wir auf Insta und Co. immer wieder damit konfrontiert werden, wie scheinbar perfekt das Leben der Anderen und wie bescheiden unseres dagegen zu sein scheint. Darum gilt: Schau ab jetzt mehr auf dich und sei dein eigenes mutiges Vorbild.

Sprich mit deinen Freunden

Unsere Freunde sehen uns mit anderen Augen als wir selbst. Vielleicht halten sie uns für viel mutiger als wir selbst das tun. Denn sie erkennen unseren Mut in Situationen, die uns gar keinen Mut abverlangen. Das können wir nur herausfinden, wenn wir unsere Freunde fragen. So lernen wir, dass wir bereits viel mutiger sind, als wir dachten.

Feiere deinen Mut

Um ein bestimmtes Ziel zu erreichen, brauchen wir oft nicht nur mehrere Anläufe, sondern auch mehrere Schritte. Schaffst du es, über deinen Schatten zu springen und den ersten Schritt zu gehen: Feiere deinen Mut! Du bist bereits über dich hinausgewachsen, auch wenn noch viele Schritte in Richtung Ziel vor dir liegen. Feiere vor allem auch dann, wenn dein Vorhaben am Ende nicht klappt. Denn das Wichtigste ist: Du hattest den Mut, es zu versuchen.

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