6 wunderbare Wörter, die uns im Deutschen schmerzhaft fehlen

Das Türkische, Japanische, Mandarin kennen Begriffe, in denen ganze Welten aus Gedanken und Gefühlen stecken. Ein paar Beispiele gefällig?

1. keyif

Sprache: Türkisch

Die Kunst des stillen, glückseligen In-sich-Ruhens, in vollkommener Zufriedenheit. Nichts tun, ganz im Augenblick präsent, einfach nur sein. Kennst du diesen Zustand? Auf türkisch nennt man ihn liebevoll … keyif.

Buch: Atlas of Happiness Knesebeck Verlag, München Bild: Yelena Bryksenkova

2. ikigai

Sprache: Japanisch

Das Ziel unseres Lebens, der Quell unserer Lebensfreude, der Grund, wofür wir morgens aufstehen, wofür es sich zu leben lohnt. Die Japaner kennen dafür den Ausdruck … ikigai.

Buch: Atlas of Happiness Knesebeck Verlag, München Bild: Yelena Bryksenkova

3. ubunto

Sprache: Zulu & Xhosa (Bantu)

Das tiefe Bewusstsein, als Teil eines größeren Ganzen mit anderen in Nächstenliebe verbunden zu sein – und der Glaube daran, dass uns alle ein universelles Band der Menschlichkeit verbindet. Für all das gibt es ein Wort, nämlich … ubunto.

Buch: Atlas of Happiness Knesebeck Verlag, München Bild: Yelena Bryksenkova

4. kanyininpa

Aborigine-Sprache (Pintupi)

Eine ganz besondere Form menschlicher Beziehung, eine feine Balance zwischen Halten und Gehaltenwerden. In diesem Zustand fühlt man sich zugleich geborgen und frei, ist man zugleich sicher und unabhängig. Die Aborigines haben einen Begriff dafür, nämlich … kanyininpa.

Buch: Atlas of Happiness Knesebeck Verlag, München Bild: Yelena Bryksenkova

5. yang sheng

Sprache: Mandarin

Die Kunst, ein Leben zu führen, das Körper, Geist und Seele gesund und jung hält. Und zwar im Alltag, ganz nebenbei, ganz selbstverständlich – etwa so, wie es die Chinesen tun, wenn sie sagen … yang sheng.

Buch: Atlas of Happiness Knesebeck Verlag, München Bild: Yelena Bryksenkova

6. arjurnamat

Sprache: Inuit

Das gelassene Akzeptieren von allem, was außerhalb unseres Einflussbereichs und unserer Kontrolle liegt – vom kleinen Hoppala bis zum schweren Schicksalsschlag. Eine Lebensweisheit, die der deutsche Komiker Karl Valentin einmal so auf den Punkt brachte: „Ich freue mich, wenn es regnet. Denn wenn ich mich nicht freue, regnet es trotzdem.“ In der Sprache der Inuit sagt man schlicht … arjurnamat.

Buchtipp: „ATLAS OF HAPPINESS – 50 Glücksgeheimnisse aus aller Welt“ (Megan Hayes, Knesebeck Verlag). Hier findest du weitere Anregungen für Glückswörter!

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