3 Gründe, warum Väter so wichtig sind

Moderne Väter kümmern sich mehr um ihre Kinder als noch ihre eigenen Väter. Und das ist gut so. Mindestens aus diesen drei Gründen.

Über viele Generationen haben Väter das Feld der Erziehung den Müttern überlassen. Dabei sind sich Experten lange einig: Papas nehmen wichtigen Einfluss auf die kindliche Entwicklung. Eine gut ausgefüllte Vaterrolle wirkt sich nicht nur positiv auf die Persönlichkeit von Kindern aus, sie steigert zudem Selbstbewusstsein und Selbstwert.

Das Männerbild und somit auch das Bild vom Vater wandelt sich seit einiger Zeit. Dennoch ist es gar nicht so einfach, tradierte Rollen aufzubrechen. Was es dazu braucht? Bewusstsein für Papas positiven Einfluss auf die kindliche Entwicklung sowie Mut zur Veränderung. Den Vatertag zu feiern, kann auch helfen.

Darum ist der Einfluss vom Vater so wichtig:

1. Papas trauen dem Nachwuchs etwas zu

Was Männer gut können? Sie handeln spontan, leben im Augenblick und sind Meister darin, den Dingen ihren Lauf lassen. Das wirkt sich in der Erziehung und damit auf die Persönlichkeitsentwicklung des Kindes positiv aus. Väter agieren gerne körperlich, gemeinsames Rangeln oder Kräftemessen zwischen Papa und Kind gehört fast schon zum guten Ton. Auch motivieren Väter ihren Nachwuchs oft, Neues auszuprobieren und sich Herausforderungen zu stellen. Wie macht man Lagerfeuer? Wer klettert höher? Wie fühlt es sich an, mit der Bohrmaschine zu hantieren? Im gemeinsamen Tun werden Interessen gefördert, Talente entdeckt sowie die einen oder anderen Grenzen ausgereizt. All das trägt dazu bei, dass Kinder ihre Stärken und Schwächen besser kennenlernen. Der Persönlichkeitsentwicklung ist das mehr als zuträglich.

2. Vater: Balance zwischen Emotionalität und Rationalität

Kinder profitieren von authentischen Vätern, die Gefühle zeigen. Und Kinder lernen: Emotionen sind völlig unabhängig vom Geschlecht. Unterschiede gibt es vielmehr im Umgang mit Gefühlen selbst. Männern fällt es tendenziell leichter, auch in emotional aufgeladenen Situationen Emotionen beiseite zu lassen. Das bestärkt ihre Kinder im Hinblick auf ihre Konfliktfähigkeit.

3. Ein engagierter Vater prägt künftige Geschlechterrollen

Wie Väter und wie Mütter erziehen, mag unterschiedlich sein. Das sagt aber nichts über die Qualität der Eltern-Kind-Beziehung aus. Gehen Väter authentisch mit ihrer Rolle um und bringen sich – entsprechend ihrer Persönlichkeit – in die Erziehung ein, profitiert der Nachwuchs davon in jedem Fall: Das hat vor allem positive Effekte auf Selbstwert, Selbstbild und Selbstbewusstsein, und auf lange Sicht trägt das maßgeblich zur Veränderung des allgemeinen Rollenverständnisses bei.

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