Baustelle Pubertät: Hallo, Teen, hörst du mich?

Dein Augenstern ist quasi über Nacht zum mürrischen Pubertier mutiert? Dann kommen unsere Tipps für den Umgang mit Teenies in der Pubertät ja gerade richtig!

Alles läuft herrlich harmonisch, da setzen plötzlich die Hormone zur Achterbahnfahrt an und nichts ist mehr, wie es war. Herzlich willkommen in der Pubertät, liebe Eltern! Herrscht im Teenie-Hirn Großbaustelle, ist guter Rat teuer. Wie kommt man bloß an den Nachwuchs ran, wenn der zum wortkargen Eigenbrötler mutiert – und Gedanken und Gefühle hütet wie einen kostbaren Schatz? Am besten mit viel Feingefühl und dem einen oder anderen Ratschlag. 

Teenie in der Pubertät: 4 Alltags-Tipps zum Ausprobieren

Bei Teenies in der Pubertät braucht es einen langen Atem und etwas Fingerspitzengefühl. Die besten Tipps für den Alltag in stürmischen Zeiten findest du folgend.

Pubertät braucht Augenhöhe

Der wichtigste Ratschlag für den Pubertäts-Alltag gleich zu Beginn: Behandle deinen Sprössling auf Augenhöhe – und zwar ganz gleich, was sich dieser gerade leistet. Teenies haben extrem feine Antennen. Fühlen sie sich nicht ernst genommen, wird rebelliert, was das Zeug hält. Die Basis hast du in den letzten Jahren ohnehin schon gelegt. Jugendliche lassen sich nicht mehr wirklich erziehen, sondern brauchen Eltern, die ihnen beratend zur Seite stehen. Besser also auf einen wertschätzenden und freundschaftlichen Umgangston setzen.   

Immer aktiv bleiben

Dein Pubertier verbarrikadiert sich in seinem Zimmer und richtet gefühlt nur alle heiligen Zeiten das Wort an dich? Klar, dass man sich in der Pubertät abgrenzen muss, aber ein bisschen Quality time darf trotzdem sein. Ziemlich sicher muss aber der Berg zum Propheten kommen. Ob Kletterhalle, Radtour, Kartbahn, Shopping oder ein gemeinsamer Städtetrip – im aktiven Tun wird manch wortkarger Teenie (wieder) zur richtigen Plaudertasche.    

Pubertät? Gab‘s damals auch schon!

Graben wir tief in unserer Vergangenheit, tauchen sie irgendwann auf: Erinnerungen an die eigene Pubertät. Verklärt sind sie, die guten alten Zeiten, als wir selbst vor allem eines hatten: immer recht! Gar nicht so viel anders als die momentane Lebensrealität des Nachwuchses, oder? Sich auf die eigene Sturm-und-Drang-Zeit zu besinnen, hilft tatsächlich ein wenig dabei, die Sorgen und Nöte der heutigen Jugend zu verstehen. Und dein Pubertier freut sich über die eine oder andere (peinliche) Anekdote von damals.

Reibung erzeugt Wärme

Manchmal, da helfen alle guten Tipps nichts. Gerade in der Pubertät hängt der Haussegen öfter gehörig schief und lässt sich nicht so leicht geraderücken. Auch wenn es leichter gesagt als getan ist: Hier ist aushalten angesagt. Reibung gehört zum Abnabelungsprozess einfach dazu. Immerhin erzeugt sie aber Wärme – nach überstandener Pubertät hat man es also gemütlich.   

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