Nimm dir Zeit für eine Partnermassage

Hektik, Stress und keine Zeit für Zweisamkeit? Höchste Zeit für eine Partnermassage. Doch dabei gibt es einiges zu beachten.

Eine Partnermassage sorgt zweifellos für innige und prickelnde Augenblicke mit dem oder der Liebsten. Außerdem kurbelt sie die Durchblutung an und wirkt Verspannungen entgegen. Gegenseitiges Massieren vertreibt nicht nur auf wundersame Weise den Stress des Alltags, es wirkt zudem verbindend. Gute Gründe also, regelmäßig Hand anzulegen. 

Warum wir uns öfter gegenseitig massieren sollten

Im Alltag fehlt uns oft die Zeit für Zweisamkeit. Dabei kann gerade in stressigen Zeiten eine Partnermassage zu mehr Entspannung verhelfen. Durch die sanften Berührungen wird außerdem eine Menge des Bindungshormons Oxytocin freigesetzt – und das wirkt sich positiv auf Wohlbefinden und Gesundheit aus. Höchste Zeit also, sich gegenseitig etwas Gutes zu tun.

Für die Partnermassage gibt es kein fixes Konzept. Erlaubt ist, was euch Entspannung bringt. Vergesst nicht, miteinander zu reden: Was tut gut? Was fühl sich eher unangenehm an? Ansonsten gilt: Untenstehender Fahrplan ist allgemein zu verstehen. Natürlich könnt ihr ihn nach Lust und Laune anpassen.

Partnermassage: Wohlfühlatmosphäre schaffen

Die richtige Atmosphäre ist die halbe Miete. Dreht die Heizung ruhig etwas höher, denn nackte Haut und Kälte vertragen sich nicht besonders gut. Gedämpftes Licht, eventuell auch Kerzenschein, dazu Düfte und Musik nach Belieben – das schärft die Sinne für alles Kommende. Etwas Öl verwöhnt die Haut und lässt die Massagegriffe leichter von der Hand gehen. Am besten erwärmt ihr es im Vorfeld ein wenig.

Alles auf Anfang

Zur Einstimmung tastet ihr euch langsam heran. Du trägst das Öl am besten vorsichtig auf den Rücken auf. In ausladenden Bewegungen wird es anschließend sanft verteilt. Das verschafft ein angenehmes Kribbeln und macht Lust auf mehr.

Die richtige Technik bei der Partnermassage

Was die Technik angeht, tastet euch am besten gemeinsam heran: Ob streichend, kreisend, mal mit mehr, mal mit weniger Druck – sagt, was gefällt und was nicht. Die Technik variiert man ohnehin nach Gefühl, verlasse dich also einfach auf deine Intuition. Größere Muskelpartien vertragen meist etwas mehr Druck. Als Faustregel darf gelten: Es soll nichts unangenehm sein oder gar wehtun.

Ein schöner Rücken…

Bei der Partnermassage widmet man sich zu Beginn gerne ausgiebig dem Rücken. Du kannst hier kreisend massieren und den Druck schön variieren. An der Wirbelsäule streichst du am besten von oben nach unten. Du berührst nicht den Knochen, sondern fährst mit den Handballen links und rechts davon entlang. Lendenwirbelsäule, Hüfte und Po dürfen ruhig etwas mehr Druck erfahren.

Partnermassage: Problemzonen Nacken und Schultern

Nacken und Schultern sind oft verspannt und verhärtet. Bei diesen Problemzonen darfst du also gerne etwas verweilen, dein Partner wird es dir danken. Ob Handballen, Fäuste oder Finger – hier ist alles erlaubt. Du führst die Bewegungen am besten von innen nach außen durch. Nach einem sanften Start darfst du mit der Zeit ruhig etwas mehr Druck anwenden. Die länglichen Nackenmuskeln streichst du mit den Daumen von oben nach unten aus. Wenn du magst, kannst du abschließend auch Arme und Hände massieren. Mit sanftem Druck massierst du hier von oben nach unten und widmest dich jedem Finger einzeln.

Bitte wenden

Auch die Vorderseite darf bei der Partnermassage nicht fehlen. Vor allem Brust und Bauch sehnen sich nach sanften Händen, aber auch Beine und Füße brauchst du nicht aussparen. Im Rumpfbereich tun kreisende Bewegungen von innen nach außen gut. Dem Bauch darfst du dich ruhig ein wenig länger widmen. Im Uhrzeigersinn massierst du um den Bauchnabel herum. Fange am besten sanft an und erhöhe den Druck langsam – aber nur so weit, wie es für deinen Schatz angenehm ist. Beine und Füße kannst du nach Belieben ausstreichen oder mit kreisenden Bewegungen bearbeiten.

Von Angesicht zu Angesicht

Zum krönenden Abschluss widmest du dich dem Gesicht. Diese liebevolle Geste ist mit viel Intimität verbunden. Deine bessere Hälfte bettet den Kopf bequem in deinem Schoß und dann kann es auch schon losgehen. Von der Stirnmitte ausgehend wanderst du zu den Schläfen, die du sanft kreisend massierst. Anschließend streichst du, von der Nasenwurzel beginnend, die Wangen entlang. Auch Kinn und Unterkiefer dürfen nicht fehlen. Hier ist es am angenehmsten, wenn du von der Mitte nach außen streichst. Und vielleicht beendet ihr mit einem zärtlichen Kuss die Partnermassage, bevor ihr die Rollen tauscht.

Magazin-Cover
Abo

Entdecke dein
carpe diem
für zu Hause!

Hier bestellen