Wie lassen sich Wassereinlagerungen loswerden?

Die Beine fühlen sich schwer an, die Schuhe viel zu eng und den Ring bekommen wir auch nicht vom Finger? Dann wird es Zeit, diese Wassereinlagerungen loszuwerden.

Ödeme betreffen vor allem Frauen: Dass wir uns von Zeit zu Zeit aufgequollen fühlen und mit schweren Beinen zu kämpfen haben, liegt nicht nur an der Beschaffenheit des Bindegewebes. Auch Östrogen, das weibliche Hormon zur Steuerung des Zyklus‘, trägt dazu bei. Kein Wunder, dass Ödeme uns vor allem vor der Regel, in der Schwangerschaft oder in den Wechseljahren zu schaffen machen. Doch auch Hitze, zu wenig Bewegung, manche Erkrankungen oder Medikamente begünstigen Wassereinlagerungen im Gewebe und diese lassen sich nicht so einfach so wieder loswerden. Zum Glück lässt sich der Körper mit kleinen Verhaltensänderungen relativ gut entwässern. Sollte die Wirkung ausbleiben, ist es in jedem Fall ratsam, das beim Arzt des Vertrauens anzusprechen.

Wassereinlagerungen mit Bewegung loswerden

Bewegung kurbelt den Kreislauf an bringt den Lymphfluss in Schwung – genau das Richtige also gegen Wasser in den Beinen und geschwollene Füße. Dazu muss es gar kein handfester Sport sein, moderate Bewegung reicht vollkommen aus. Zwischendurch die eine oder andere Yoga-Übung, öfter aufs Rad steigen oder ein Abendspaziergang lassen sich gut in den Alltag einbauen und überschüssige Flüssigkeitsansammlungen verschwinden.

Flüssigkeit hilft, Wassereinlagerungen loszuwerden

Weshalb es hilft, öfter zur Wasserflasche oder zu ungesüßtem Tee zu greifen, um Wassereinlagerungen loszuwerden, ist rasch erklärt: Hat man zu wenig Flüssigkeitsreserven, geht der Körper in den Notfallmodus und speichert jeden neuen Schluck. Das führt rasch zu Ödemen. Um das Lymphsystem anzuregen und damit die Entwässerung des Gewebes, braucht der Körper also Flüssigkeit. Zusätzlich entwässernd wirken Brennnessel- oder Johanniskrauttee.

Geschwollene Beine hochlagern

Einfach mal die Beine hochlegen – angenehmer kann man Wassereinlagerungen kaum loswerden. Die Schwerkraft hilft fleißig mit, dass gestaute Flüssigkeit wieder ins Fließen kommt. Besonders effektiv ist es, wenn man aus Bodenlage die Unterschenkel auf einem Sessel ablegt. 

Kneippen, um Wassereinlagerungen loszuwerden

Alles, was das Lymphsystem anregt, ist effektiv, um Wassereinlagerungen loszuwerden. Kneipp-Kuren kurbeln die Durchblutung an und wirken so besonders effektiv gegen Ödeme. Bei geschwollenen Beinen und Füßen hat sich ein kalter Knie-Guss nach Kneipp bestens bewährt. Einfach unter der Dusche den kalten Wasserstrahl langsam außen von den Zehen zur Kniekehle führen und an der Innenseite wieder zurück.

Wassereinlagerungen mit richtiger Ernährung loswerden

Eine wesentliche Säule, um Wassereinlagerungen loszuwerden, ist ganz sicher die Ernährung. Koffein und Alkohol wirken dehydrierend, während Salz und Zucker Flüssigkeit im Körper binden – aber Obacht, zu viel von letzterem ist auch nicht gut. Zusätzlich beeinflusst Kalium den Flüssigkeitshaushalt positiv. Lieber öfter zu Kartoffeln, Kohl, Hülsenfrüchten, Bananen, Datteln oder Mandeln zu greifen, macht bei Ödemen also Sinn.

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