Warum wir unseren Füßen achtsam begegnen

Von Zeit zu Zeit haben unsere Füße ein wenig professionelle Aufmerksamkeit verdient. Doch auch zwischen den Terminen im Studio möchten Füße verwöhnt werden. So kann es gehen.

Unsere Füße leisten Großartiges, sie tragen uns ein Leben lang und müssen dabei einiges aushalten. Es wäre also nur fair, sie hin und wieder zu pflegen. Bei manchen Vorerkrankungen kommt man um Fußpflege auch nicht herum, etwa bei Diabetes. Worauf es beim achtsamen Umgang mit unseren Füßen ankommt und wann du dich besser in professionelle Hände begibst:

Warum ist (diabetische) Fußpflege wichtig?

Keine Frage, unsere Füße lieben eine Extraportion Aufmerksamkeit und wohltuende Pflege. Im Home-Spa lassen wir ihnen beides gerne zukommen. Manchmal braucht es aber ein wenig mehr Unterstützung, etwa wenn um eingewachsene Nägel oder Hühneraugen plagen. Auch bei einigen Erkrankungen ist professionelle Fußpflege zu empfehlen. So sorgen etwa Durchblutungsstörungen und Nervenschädigungen bei Diabetes für Schwierigkeiten bei der Wundheilung sowie ein vermindertes Schmerzempfinden – eine ungünstige Kombination. Diabetische Fußpflege ist daher nicht nur bei bestehenden Problemen sinnvoll, sondern wirkt zudem präventiv.       

So pflegen wir unsere Füße achtsam

Ob diabetische oder allgemeine Fußpflege, zwischen den Terminen beim Profi liegt es an uns selbst, aufmerksam mit unseren Füßen umzugehen. Tatsächlich braucht es dafür nicht viel, bloß ein wenig Zeit und das eine oder andere kleine Helferlein. Ein bis zwei Fußbäder pro Woche lassen uns nicht nur den Stress des Alltags vergessen, sondern helfen auch Nagelbettentzündungen, Hornhaut und sogar Erkältungen vorzubeugen. Außerdem lieben es unsere Füße, regelmäßig mit reichhaltiger und feuchtigkeitsspendender Creme verwöhnt zu werden. Solche Streicheleinheiten kannst du auch gut mit einer entspannenden Fußmassage verbinden. 

Nicht nur bei diabetischer Fußpflege: Immer in Bewegung bleiben

Spezielle Übungen ergänzen diabetische Fußpflege, indem sie positiv auf Nerven und Muskeln wirken. Doch nicht nur bei Diabetes ist es sinnvoll, die Fußmuskulatur bei Laune zu halten. Vielleicht magst du es einfach einmal ausprobieren? Bewege erst deine Füße aus dem Gelenk heraus locker auf und ab. Danach versuchst du, Gegenstände wie etwa ein Tuch oder einen Stift vom Boden zu greifen und aufzuheben. Angenehm vitalisierend wirkt übrigens eine Fußmassage mit Tennis- oder Noppenball. Bist du besonders ambitioniert, fischt du einfach eine Zeitung aus dem Altpapier und machst kleine Schnipsel daraus – mit den Füßen, versteht sich.   

Wann professionelle Fußpflege?

Bei bestehender Vorerkrankung solltest du dir alle vier bis sechs Wochen diabetische Fußpflege durch eine geschulte Fachkraft gönnen. Anamnese und genaue Dokumentation des aktuellen Fußzustandes sind hierbei ebenso wichtig wie eine gute Beratung im Hinblick auf Prävention. Vor dem Hintergrund etwaiger Herausforderungen durch die Erkrankung umfasst die diabetische Fußpflege – wie jede andere Fußpflege auch – ein entspannendes Fußbad, auf das die Entfernung von Hornhaut und Hühneraugen sowie ein Kürzen von Nägel und Nagelhaut folgt. Eingewachsene und verdickte Nägel werden ebenso behandelt wie Nagelpilz. Zum Abschluss darf natürlich eine reichhaltige Hautpflege nicht fehlen.

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