Fühl dich stärker mit Neumondwünschen

Du musst weder esoterisch veranlagt sein noch den Mond besonders gut zu finden: Beim Ritual des Neumondwünschen kommt es vielmehr darauf an, dir achtsamer zu begegnen.

Es gibt so Tage, da fühlt sich Leben an wie im Hamsterrad: Frühmorgens aufstehen, in die Arbeit eilen, anschließend ab in den Supermarkt, Kochen, Haushalt machen, vielleicht geht sich grad noch ein YouTube-Workout aus, und schon ist der Tag wieder vorbei. Alltag ist Routine, klar. Doch auch er bietet Gelegenheiten, sich bewusst mit sich selbst auseinanderzusetzen. Eine gute Möglichkeit dafür ist das sogenannte Neumondwünschen. Keine Sorge, das ist überhaupt nicht esoterisch – sondern ziemlich spannend!

Neumondwünschen: Wie es funktioniert

Der Ablauf vom Neumondwünschen ist schnell erklärt. Einmal im Monat, nämlich an Neumond – das ist die Mondphase, wenn der Mond exakt zwischen Erde und Sonne steht und für uns unsichtbar ist – setzt du dich hin und nimmst dir bewusst Zeit für dich selbst. Warum ausgerechnet an Neumond? Theoretisch könntest du natürlich auch einen anderen Zeitpunkt wählen, allerdings dient der Neumond als gute Erinnerung an die Me-Time; schließlich ist er in vielen Kalendern extra eingezeichnet. Außerdem ist Neumond Sinnbild für den Beginn von etwas Neuem. Genauso gut kannst du auch einen anderen Zeitpunkt, etwa jeweils den Monatsersten oder -letzten als festen Punkt für das Reflektieren und Wünschen auszuwählen. Oder wann immer es dir individuell passt. Hauptsache, du erinnerst dich auch regelmäßig daran.

An innerer Stärke gewinnen durch Neumondwünschen

Du fühlst dich oft ziellos und irgendwie unrund? Dann  nutze das Neumondwünschen dazu, fokussierter und ausgeglichener zu werden. Denn wenn du regelmäßig darüber nachdenkst, was zuletzt gut gelaufen ist, was weniger gut und welche Dinge du in den kommenden vier Wochen erreichen willst, wirst du automatisch zufriedener und gewinnst an innerer Stärke. Neumondwünschen ist quasi ein Date mit dir selbst. Genieße es!

Neumondwünschen: Diese drei Schritte braucht es

Gestalte deinen Neumondwünsch-Abend ganz so, wie es dir gefällt. Vielleicht möchtest du Kerzen anzünden, Musik hören oder ein Glas Wein trinken. Manche schreiben gerne auf dem Sofa, andere in der Badewanne mit jeder Menge Schaum oder lassen sich von diesen Sprüchen inspirieren. Mach es dir einfach gemütlich. Das ist ab sofort jetzt dein Ritual.

Neumondwünschen, Schritt 1:

Nimm dir ein Notizbuch und einen Stift und schreibe dir alles von der Seele, was dich im letzten Monat beschäftigt hat. Gab es schwierige Situationen oder besonders schöne Erlebnisse? Wie hast du dich dabei gefühlt und verhalten – und was hättest du besser machen können?

Neumondwünschen, Schritt 2:

Notiere nun, was du im nächsten Monat besser machen möchtest. Was sind deine Wünsche und Ziele? Überlege auch, wie du selbst zur Erfüllung deiner Vorhaben beitragen kannst – und notiere das.

Neumondwünschen, Schritt 3:

Loslassen. Es reicht, dass du deine Intentionen niederschreibst, du musst nicht ständig daran denken. Das monatliche Ritual soll schließlich keinen Druck erzeugen. Wenn es einen Monat einmal nicht gut läuft und du keines deiner Vorhaben erreichst, ist das kein Beinbruch. Wer dranbleibt, kann sich aber wahrscheinlich nach ein paar Monaten schon über erste kleine Erfolge freuen – wie diese aussehen, das ist so individuell wie das Neumondwünschen selbst.

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