Wer bin ich – und wie finde ich es heraus?

Kaum eine Frage ist existenzieller als diese. Auf der Suche nach Antworten begleiten diese Denkanstöße.

Die Welt ist im Wandel und wir mit ihr. Das wirft Fragen auf im Leben. Wer bin ich? Was macht mich aus? Die Suche nach Antworten ist spannend. Es benötigt in jedem Fall Mut zur Reflexion und etwas gedankliche Flexibilität. Lassen wir uns aber darauf ein, finden wir heraus, was uns wirklich ausmacht – und hören auch nicht mehr damit auf.

Wer bin ich wirklich?

Wer du wirklich bist, wissen wir natürlich nicht. Aber wir würden dich gerne ein bisschen inspirieren …

Wir sind mehr als nur Fakten

Nur allzu häufig beschränkt man sich beim Beantworten der Frage: „Wer bin ich?“ auf offensichtliche Fakten. Nicht weiter verwunderlich, denn dadurch kann man sich leicht(er) einordnen und vergleichen. Geschlecht, Beziehungsstatus, Wohnort, Berufswahl: Sehr viel sagt das aber im Prinzip nicht über uns aus. Was dich wirklich ausmacht, bleibt so leider immer ein wenig im Verborgenen – und das ist schade. Was hilft? Den Fokus von Kategorien wegzulenken! Was sind deine Stärken und Schwächen? Was machst du gerne, was weniger gerne? Wovon träumst du? Welche Ziele verfolgst du im Leben? Das regt nicht nur zum Nachdenken an, wir kommen dem Kern der Sache auf diese Weise schon deutlich näher. 

Wer bin ich? Jemand Wandelbares!

Wer wir sind, das ist keinesfalls ein starres Konstrukt, ganz im Gegenteil. Alles, das uns umgibt – Umwelt, Kultur oder Wertesysteme etwa – ist stets im Fluss, hält niemals still. Nicht weiter verwunderlich also, dass auch wir selbst uns ständig im Wandel befinden. Deshalb ist die Antwort auf die Frage „Wer bin ich eigentlich?“ auch immer eine Momentaufnahme. Sie darf uns also gerne ein Leben lang begleiten und dabei von Zeit zu Zeit neu beantwortet werden.  

Wer bin ich und was ist mir wichtig?

Wer wir sind, das ist eng damit verbunden, was uns wichtig ist. Unter anderem sind es die Prioritäten im Leben, die hier zu einem stimmigen Gefühl beitragen. Wesentlich ist, dass du dich dabei nicht von gesellschaftlichen Normen lenken lässt. Es geht nicht darum, was du glaubst, dass dir wichtig sein muss. Vielmehr ist die Frage: Was liegt dir tatsächlich am Herzen? Diesen inneren Bedürfnissen dürfen wir ganz egoistisch nachgehen. Alles andere macht uns auf lange Sicht nämlich einfach nicht glücklich.

Innenansicht und Außenansicht

Wer bin ich, magst du dich fragen – und übersiehst dabei eventuell, dass die Antwort auch ein wenig im Auge des Betrachters liegt. Wie wir uns selbst empfinden, mag davon abweichen, wie andere uns sehen. Das ist nicht weiter schlimm, im Gegenteil. Diese Dynamik ist nicht nur spannend, sondern kann uns auch weiterbringen. Also ruhig einmal die bessere Hälfte, enge Freundin oder den Kollegen ganz direkt fragen, wie sie uns wahrnehmen und was sie an uns besonders schätzen. Das erweitert den eigenen Horizont ungemein.  

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