Unsere Haut beim Duschen richtig verwöhnen

Duschen brauchen wir nicht zu lernen - oder? Jein: Es gibt durchaus ein paar Dinge zu beachten, um die Haut nicht zu irritieren.

Unsere Haut ist unser Schutzschild gegen Einflüsse von außen – und deshalb ist es so wichtig, dass sie gesund bleibt. Was zur optimalen Duschroutine dazu gehört:

Richtig duschen: 5 Tipps für gesunde Haut

Nur die „smelly points“ waschen

Man wird nur sauber mit Unmengen von schäumendem Duschgel und Shampoo? Nein.  Tatsächlich ist das Gegenteil der Fall: Pflegeprodukte besser sparsam anwenden, damit sie der Haut nicht zu viel Feuchtigkeit entziehen und sie so aus der Balance bringen. Daher gilt beim richtigen Duschen: weniger ist mehr. Fachleute wie die Hautärztin Yael Adler raten sogar, nur die sogenannten „smelly points“ zu waschen, also Intimregion, Achseln und Füße. Und zwar mit Waschlotionen mit einem ph-Wert von 5,5, um unsere natürliche Haut-Schutzbarriere gegen Bakterien und Keime nicht zu zerstören. Außerdem mag es unsere Haut auch, wenn wir nicht zu lange duschen.

Richtig duschen heißt richtig temperieren

Zugegeben, eine heiße Dusche lässt den Stress des Alltags abfallen und wirkt herrlich entspannend. Der Haut zuliebe sollte sie trotzdem eher Ausnahme als Regel sein. Heißes Wasser entzieht ihr nämlich Feuchtigkeit – und das macht ihr rasch zu schaffen. Das eine oder andere Grad weniger sorgt ebenso für richtiges Wohlgefühl beim Duschen, alles nur eine Frage der Einstellung. Als Faustregel gilt: Mehr als 35 Grad Wassertemperatur trocknen die Haut langfristig aus.   

Gesichtsreinigung als krönender Abschluss

Die Gesichtshaut ist sensibel und braucht besondere Aufmerksamkeit – beim richtigen Duschen darf sie also nicht zu kurz kommen. Ein Kardinalfehler ist es, sie mit Duschgel oder Shampoo einzuseifen. Das greift den natürlichen Säureschutzmantel an und sorgt für Trockenheit und Pickelchen. Deshalb besser zu einer milden Reinigungsmilch greifen und das Gesicht für den Schluss aufsparen. Die Poren sind dann schön geöffnet und die Reinigung wirkt besonders effektiv. 

Richtig duschen mit kleinen Helferlein

Waschlappen, Schwamm oder Bürste – wir lieben Reinigung mit leichtem Peelingeffekt. Das ist grundsätzlich auch kein Problem, wenn es nicht zu häufig vorkommt. Denn zu starkes Rubbeln und Peelen tut gesunder Haut langfristig nicht gut, weil es ihre natürliche Schutzschicht angreift. Wer nicht unter Akne oder Reibeisenhaut leidet, sollte ein Peeling nur als Wellness-Auszeit ab und zu machen. Und nur mit selbstgemachten Zutaten oder ein Fruchtsäurepeeling verwenden – beides ist besser zur Haut als die mechanischen Peelings. Nicht vergessen, die kleinen Reinigungshelfer hinterher ordentlich zu reinigen. Sie sind nämlich ein beliebter Nährboden für Bakterien. 

Noch rasch abgetrocknet…

Richtiges Duschen ist nicht vorbei, wenn wir den Wasserhahn zudrehen. Auch beim Abtrocknen mag es unsere Haut eher sanft, um schön im Gleichgewicht zu bleiben. Also am besten nicht rubbeln, sondern nur sanft trocken tupfen. Und für die extra Portion Feuchtigkeit massierst du einfach etwas Pflegeöl in die noch feuchte Haut. 

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