Lippenpflege: Was landet in und auf unserem Mund?

Gerade im Winter ist Lippenbalsam ein treuer Begleiter. Gibt es eigentlich Unterschiede in der Lippenpflege – gesündere und weniger gesunde? Durchaus.

Manche verwenden sie das ganze Jahr über, andere haben sie nur im Winter im Einsatz: Die Rede ist von Lippenpflege. Ob klassischer Fettstift oder Lippenbalsam aus der Dose, ein Teil davon landet zwangsläufig in unseren Mündern. Das lässt sich kaum vermeiden. Umso wichtiger, dass die Inhaltsstoffe auch wirklich unbedenklich sind. 

Wann braucht es Lippenpflege?

Ob man Lippenpflege wirklich braucht, da scheiden sich die Geister. Menschen rund um den Globus schwören allerdings auf den rückfettenden Effekt der kleinen Helferlein. Vor allem in der kalten Jahreszeit bringt die Extraportion Pflege raue und rissige Lippen wieder auf Vordermann. Eisige Kälte, Wind und Heizungsluft setzen ihnen nämlich ordentlich zu. Lippen besitzen kaum Schweiß- und Talgdrüsen. Gerade im Winter profitieren sie also von zusätzlicher Feuchtigkeit. Und sommers wie winters möchten sie gut vor UV-Strahlung geschützt sein. Bei mehr als 20 Minuten direkter Sonne ist Lippenpflege mit extra Sonnenschutz unbedingt ratsam. Das senkt das Risiko von Lippenkrebs (umgangssprachlich Segler-Krebs) ungemein. Und auch unsere Lippen können Sonnenbrand bekommen.

Werden wir von Lippenpflege abhängig?

Das Gerücht hält sich hartnäckig: Lippenpflege solle süchtig machten. Wer einmal auf den Geschmack gekommen ist, kann man kaum mehr ohne – so kommt es uns zumindest vor. Doch keine Angst, Suchtpotential hat Lippenbalsam nun wirklich nicht. Vielmehr gewöhnt sich die Haut an den Lippen so rasch an die Extraportion Feuchtigkeit, dass es sofort unangenehm auffällt, bleibt diese aus. Nach ein paar Tagen „Entwöhnung“ fühlt sich im Normalfall aber alles wieder wie vorher an – von Sucht also keine Spur.

Was gilt es bei Lippenpflege zu beachten?

Lippenpflege landet rasch nicht nur außen, sondern auch im Mund. Da ist es doppelt wichtig, auf bedenklichen Inhaltsstoffe zu verzichten. Leider gibt es einige Kandidaten, die Lippenbalsam wenig gesund machen: Verunreinigungen mit Mineralölbeständen stellen ein großes Problem dar, doch auch schädliche Duftstoffe oder hormonell wirksame UV-Filter mindern Pflegefreuden. Was hilft? Ein genauer Blick auf die Liste der Wirkstoffe – und der Griff zu natürlichen, unbedenklichen Produkten.  

Was macht gute Lippenpflege aus?

Wie erkennt man unbedenkliche Lippenpflege nun am besten? Grundsätzlich sind Produkte auf Basis pflanzlicher Fette empfehlenswert. Ob Kokosöl, Olivenöl, Rizinusöl, Mandelöl oder Jojobaöl an die Lippen kommt, bleibt dem persönlichen Geschmack überlassen. Zudem sollte der Pflegestift der Wahl ohne Duftstoffe, Silikone sowie Parabene auskommen und natürlich mineralölfrei sein. Ein Tipp ist zertifizierte Naturkosmetik. Da kann man sichergehen, dass die Pflege für die Lippen tatsächlich unbedenklich ist. 

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