Wie Kochen mit Kindern wirklich gelingt

Wer mit kleinen Kindern kochen will, braucht gute Nerven – oder diese Zutaten. Was es für ein entspanntes und freudiges Miteinander in der Küche braucht.

Wenn Eltern kochen, sind meist die Kinder nicht weit und wollen sich miteinbringen. Doch wer einmal mit kleinen Kindern gekocht hat, weiß: Für dieses Unterfangen braucht es ein starkes Nervenkostüm. Nicht genug, dass wir Eltern schon den Reis auf dem Fußboden, das Mehl im Haar und die Erbsen im Mistkübel statt im Topf sehen … Eigentlich haben wir auch Angst, dass sich die Kleinen an herunterfallenden Gläsern schneiden oder im unbemerkten Monent auf die heiße Herdplatte patschen. Dabei ist das Kochen mit Kindern aus mehreren Gründen eine Bereicherung für die Kleinen:

  • sie fühlen sich als Teil der Familie
  • sie lernen sinnvoll mit Lebensmitteln umzugehen
  • trainieren das Zusammenspiel beider Hände
  • lernen ihre Kraft zu dosieren
  • verbessern ihr koordinatives Geschick und schulen ihre Feinmotorik

Plus: das gemeinsame Erleben und den Spaß, den Eltern und Kinder in der Küche haben können, ist ein echter Mehrwert. Bewusst miteinander Zeit (in der Küche) zu verbringen, fördert die Eltern-Kind-Beziehung. Bindet man Kinder aktiv in das Alltagsgeschehen mit ein, stärkt das ihre Selbstsicherheit.

So wird das Kochen mit Kindern zum Erfolgserlebnis

Welche Aufgaben konkret kleinere Kinder in der Küche oder während des Kochens ohne Bedenken übernehmen können, hängt stark vom Alter ab. Bereits ab zwei Jahren wollen die meisten Kinder schon mitmachen und können beim Tischdecken, Gemüse waschen, Karottenschälen oder beim Kuchenbacken miteinbezogen werden. Wichtig für einen reibungslosen und vor allem konfliktfreien Ablauf in der Küche sind diese drei „Zutaten“:

Wer mit Kindern kocht braucht vor allem eines: viel Geduld. Sie erforschen mit allen Sinnen ihre Umwelt und dementsprechend gleicht die Küche danach einem Schlachtfeld. Kinder wollen Zutaten   kosten und schneiden oder den Teig rühren – dabei geht oft was daneben oder landet am Boden. Deshalb empfiehlt es sich außer eine Extraportion Geduld auch noch ausreichend Zeit mitzubringen. Denn Kochen mit Kindern unter Zeitdruck stresst alle Beteiligten. Dritter und letzter Tipp, damit das Kochen mit Kindern zum Erfolgserlebnis wird: Sicherheit. Damit die Kleinen gut neben den Eltern „arbeiten“ können, braucht es einen rutschfesten Schemel oder einen stabilen Stuhl – dann steht dem gemeinsamen Spaß nichts mehr im Weg.

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