Humor lernen: Üben mit Lachgarantie

Lachen versetzt unsere Glückshormone in Hochstimmung und schiebt Stresshormonen den Riegel vor. Erwachsenen kommt aber mit der Zeit die Unbeschwertheit abhanden. Doch zum Glück lässt sich Humor lernen.

Kinder tun es bis zu 400 Mal am Tag: Lachen. Erwachsene bringen es im Vergleich leider nur auf schlappe 20 Lacher. Oder auf Minuten herunter gerechnet: Pro Tag lachen wir sechs Minuten. Ohne es zu wollen, kommt uns im stressigen Alltag häufig das Gefühl der Unbeschwertheit abhanden. Doch weil mit Humor alles leichter geht, sollten wir das nicht so hinnehmen. Denn eines ist wissenschaftlich längst bewiesen: Lachen ist gesund. Lachen drosselt die Bildung von Stresshormonen. Gleichzeitig produziert unser Körper eine Menge des Glückshormons Serotonin. Ein Glück, dass man Humor lernen kann. Lachyoga ist eine Möglichkeit. (Kinder-)Witze sind auch immer gut. Doch es gibt auch andere Wege.

Humor lernen: Leichter, als du denkst

Humor zu trainieren oder sogar bewusst zu erlernen ist leicht: Im Grunde brauchen wir ihn nur wiederfinden. Humor und gute Laune sind uns in die Wiege gelegt. Keine Sorge, es stehen keine harten Trainingseinheiten bevor. Vielmehr geht es darum, schöne Momente bewusst wahrzunehmen und diese dann auch zu genießen.

 Übung 1: Spüre deinen Humor auf

Was wir verloren haben, lässt sich wiederfinden. Das gilt auch für Humor und gute Laune. Spürst du dich ganz gezielt in die Unbeschwertheit aus Kindertagen hinein, beschwörst du das Gefühl von Heiterkeit herauf. Humor lernen und einfach drauflos zu lachen klappt am allerbesten, wenn du loslässt. Das mag sich am Anfang seltsam anfühlen, doch mit jedem Mal wird es leichter. Am besten gar nicht viel darüber nachdenken, sondern tun, was dir in den Sinn kommt und deine Lachmuskeln aktiviert. Grimassen schneiden, den Partner durchkitzeln, blöde Witze reißen oder Monty Pythons Silly Walk nachstellen – erlaubt ist, was immer Spaß macht.  

Übung 2: Sammle lustige Anekdoten

Tag für Tag begegnen uns lustige Menschen und wir finden uns in Situationen wieder, die witzig, komisch, zum Lachen sind. Für den Augenblick fühlt sich das gut an, doch die Erinnerung daran verblasst rasch. Was schade ist, denn: Gerade solche Erfahrungen wirken sich positiv auf unseren eigenen Humor aus. Und sie sorgen zuverlässig für gute Laune. Warum nicht einfach diese lustige Anekdoten sammeln, indem man sie notiert? Ein hübsch gestaltetes „Humor-Büchlein“ kann man jederzeit zur Hand nehmen, um darin zu blättern. So nehmen wir unterhaltsame Momente bewusster wahr und können sie später in Erinnerung rufen, um unsere Stimmung aufzubessern.

Übung 3: Von Stimmungskanonen Humor lernen

Gute Laune ist ansteckend. Nutzen wir das für uns. Bestimmt kennst auch du richtige Spaßvögel, die vor Humor nur so sprühen. In deren Nähe kann man gar nicht anders als hemmungslos zu lachen – und das tut uns gut. Ob im Büro, auf Partys, im Freundeskreis oder in der Nachbarschaft: Dort, wo die Stimmung unbeschwert und lustig ist, lässt es sich gut verweilen. Humor lernen wir eben immer noch am besten in guter Gesellschaft.

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