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Unter ihrer rauen Schale verbirgt sich nicht unbedingt ein weicher Kern, aber eine geballte Ladung an wertvollen Inhaltsstoffen. Und Wissenschaftler haben längst bestätigt, dass Nüsse mehr als eine Knabberei sind.

Wann ist die Nuss eine Nuss?

Botanisch gesehen zählen nur Walnuss, Haselnuss, Macadamianuss und Maroni zu den Nüssen. Die Erdnuss gehört zu den Hülsenfrüchten, die Mandel, die Pistazie, die Kokos- und die Pekannuss zu den Steinfrüchten, die Paranuss zu den Kapselfrüchten und die Cashewnuss zu den Kernen.

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Trotzdem kommen sie auf einen gemeinsamen Nenner: Alle enthalten wichtiges Eiweiß und wertvolle Omega-3-Fettsäuren. Und alle sind reich an Ballaststoffen und regen damit die Verdauung an, liefern Magnesium für die normale Muskelfunktion und Vitamin E für ein starkes Immunsystem.

Mit Eiweiß Kopfnüsse knacken

Erdnüsse, Pinienkerne, Mandeln und Pistazien sind mit teilweise über 20 Gramm Eiweiß pro 100 Gramm Nüssen besonders eiweißreich. Eiweiß, auch „Protein“ genannt, ist ein wichtiger Baustein aller Zellen, ohne den unser Körper nicht richtig funktionieren würde. Auch für die Denk- und Lernleistung spielt Eiweiß eine große Rolle. Eiweißbausteine (Aminosäuren) dienen den Nervenzellen und Synapsen (Schalterzellen zwischen den Nervenzellen) als Baustoffe. Die Aminosäuren sind auch Vorstufen für die Nervenbotenstoffe (Neurotransmitter) – sozusagen die Überträger von Information im Nervensystem.

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Fett weg, Gehirn auf Hochtouren

Die gesunden Omega-3-Fettsäuren haben einen positiven Effekt auf den Fettstoffwechsel und unterstützen die Gehirnleistung. Sie sind vor allem reichlich in Walnüssen (41 g/100 g) und in Pinienkernen (23 g/100 g) enthalten, am wenigsten in Macadamianüssen (3 g/100 g).

Kokosnuss: die energiereiche Paradiesfrucht

Aus der reifen Kokosnuss wird das geschmackvolle Kokosmus und das hoch erhitzbare Kokosöl hergestellt. Die speziellen Kokosnuss-Fettsäuren (mittelkettige Fettsäuren) sind leicht verdaulich, regen den Stoffwechsel an, fördern die Fettverbrennung, machen lange satt und bekämpfen Bakterien, Parasiten, Viren und Pilze.

Kokosnüsse (Steinfrüchte)

Kokos steigert sportliche Leistungen und eignet sich als Lebensmittel zum AbnehmenKokosprodukte unterstützen den Leberstoffwechsel und die Gehirnfunktionen und wirken sogar Alzheimer entgegen.

So erkennt man ranzige Nüsse

Bei ranzigen Nüssen ist das enthaltene Fett verdorben. Zu viel Licht und Sauerstoff können Fette zersetzen, und es entstehen Abbauprodukte. Diese riechen und schmecken schlecht – und können für den Körper schädlich sein. Deshalb immer auf den sensiblen Geruchs- und Geschmackssinn achten und ranzige Nüsse meiden! Für eine längere Lagerung ist es besser, ganze Nüsse zu kaufen und sie erst kurz vor der Zubereitung zu mahlen, zu hacken oder einzufrieren.