Beatrice Drach

Auf die Plätze, fertig, schwitz!

Unter den vielen Workouts gibt es zwei magischen Übungen, die garantiert jeden schnell ins Schwitzen bringen. Und das ist sehr gesund.
Schnurspringen
Foto: Zoran Zeremski / getty images

Schweiß ist ein zu unrecht verrufener Saft. Durch Schwitzen wird etwa all das ausgeschieden, was dem Körper schadet: Harnstoff, Blei, Ammoniak, etc. Schwitzen unterstützt den Organismus dabei wieder ins Gleichgewicht zu kommen und so lästig es im Alltag auch ist, so gut tut es bei einer schweißtreibenden Sporteinheit. Die Endorphine, die körpereigenen Glückshormone, heben die Laune, die Haut strahlt.

Schwitzen unterstützt den Organismus dabei wieder ins Gleichgewicht zu kommen.

Wie kommt ihr gerne ins Schwitzen? Laufen, Schwimmen, Radfahren und Nordic Walken zählen hierzulande zu den beliebtesten Ausdauersportarten, um das Herz-Kreislaufsystem zu stärken. Oftmals ist unser Tag aber ein bisschen zu kurz, um eine längere Sporteinheit unter zu bringen. Zeit mit Freunden und Familie soll und darf ja auch gerade in der Sommerzeit ausgiebig genossen werden. Vielleicht bist du aber auch gerade auf Geschäftsreise und es gibt keine Möglichkeit, Sport zu betreiben.  Wenn du also schnell und effektiv ins Schwitzen kommen willst – dann versuche doch einmal diese beiden magischen Übungen.

1. Hampelmann (Jumping Jack)

Sicher kannst du dich noch an die Hampelmänner aus deiner Kindheit erinnern. Diese Übung ist ein wahrer Allrounder, denn sie ist nicht nur eine tolle Ausdauerübung und ideal für das Herz-Kreislauf-System, sondern schult ganz nebenbei Koordination und Beweglichkeit. Und zu guter Letzt: Hampelmann springen macht richtig Spaß!

Achte bei der Ausführung darauf, dass du eine aufrechte Körperhaltung einnimmst und deine Gesäß-Muskulatur aktiviert ist.  Stelle dir vor, dass du mit deinen Armen und Beinen die Buchstaben „I“ und danach „X“ bildest. Wenn du noch ein bisschen intensiver trainieren möchtest, kannst du dir ein Theraband um die Knöchel binden und dieses bei jedem Sprung auseinander ziehen.

2. Schnur springen

Nicht nur beim Boxtraining als Aufwärm-Übung sehr beliebt ist das Schnurspringen. Mit einer Springschnur (beim Kauf als Anfänger darauf achten, dass sie nicht zu leicht und dünn ist) kannst du ein sehr effektives Herz-Kreislauftraining ausführen, bei dem du so richtig ins Schwitzen kommst.

Du kannst diese Übung mit der Schnur ausführen, oder dir auch einfach eine vorstellen – das wäre die einfachere Variante. Achte auf federnde Sprünge und eine möglichst aufrechte Körperhaltung. Beim Schnurspringen kann man jede Menge Variationen einbauen, um das Training noch anspruchsvoller zu machen. Vorschläge hierfür wären: auf einem Bein springen, zurückspringen, die Arme beim Springen überkreuzen.  

Sehr effektiv sind Cardio-Intervalle: man wechselst dabei langsame mit sehr schnellen Spring-Einheiten ab.

Übrigens…

Du kannst den Hampelmann und das Springen auch zum Aufwärmen für ein Workout verwenden. Jede Übung für mindestens eine Minute ausführen und dreimal wiederholen – und schon hast du einiges fürs Herz-Kreislaufsystem und die Kraftausdauer getan.

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