Warum deine Haut Wildrosenöl so mag

Wildrosenöl wird besonders in der Hautpflege als echtes Wundermittel gehandelt. Lies hier, was drinsteckt – und wie du Hagebuttenöl selber machen kannst.

Wildrosenöl kannst du als natürliches Beautymittel für die Haut vielseititg einsetzen. Schon die alten Mayas und Ägypter nutzen das „Öl der Jugend“. Und auch heute noch wissen wir um die heilende Wirkung des Wunderöls. Aber was kann die Hagebutte eigentlich alles? Das haben wir uns einmal näher angeschaut.

Was ist Hagebuttenöl?

Andere Namen für Wildrosenöl sind Hagebuttenöl oder Hagebuttenkernöl. Schließlich gewinnt man das Wildrosenöl aus dem Samen der Hagebutte. Dafür werden die Hagebuttenfrüchte entweder zermahlen oder die Inhaltsstoffe aus den Früchten, beispielsweise mithilfe von CO2 herausgelöst. Das Öl enthält viele ungesättigte Fettsäuren, wie Alpha-Linolensäure und Linolsäure, sowie Acylglycerine. Wildrosenöl hat eine hellgelbe bis orangerote Färbung.

Wie wirkt Wildrosenöl auf die Haut?

Hagebuttenöl ist ein leichtes, schnell einziehendes Öl. Es eignet sich hervorragend für die Hautpflege. Vor allem bei trockener, schuppiger oder rissiger Haut verspricht es Besserung. Darum wird es gerne Hautcremes und Salben beigemengt. Besonders beliebt ist Wildrosenöl in der Narbenpflege: Das im Öl enthaltene Vitamin C soll die Kollagenbildung und die Zellerneuerung anregen – und die Haut elastischer machen und die Narbe unauffälliger erscheinen lassen. Außerdem kann man Hagebuttenkernöl bei Ekzemen oder Verletzungen der Haut einsetzen sowie bei Erkrankungen der Mundschleimhaut und des Zahnfleisches. 

Aus Hagebutten wird nicht nur Wildrosenöl hergestellt, sondern beispielsweise auch Hagebuttentee. Das ist super, denn auch innerlich angewendet kann die Hagebutte einiges bewirken: Sie kann das Immunsystem stärken und den Stoffwechsel anregen. Außerdem könnte die rote Frucht in Zukunft beim Reizdarmsyndrom Anwendung finden. In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) werden Hagebuttenfrüchte zudem bei Magenkrämpfen eingesetzt.

Rezept: Wildrosenöl selber machen

Für ein selbstgemachtes Hagebuttenöl trocknest du ca. 130 Gramm frische Hagebutten – entweder an der Luft oder bei 40 Grad im Backofen. Letzteres dauert etwa zwei Stunden, Lufttrocknen hingegen etwa eine Woche.

Anschließend mischst du die getrockneten Früchte mit 500 ml Pflanzenöl. Besonders gut eignen sich, Mandel-, Jojoba- oder Olivenöl. Die Mischung kommt nun in ein Schraubglas. Lasse sie so lange ziehen, bis das Öl eine orangefarbene Färbung annimmt. Das dauert etwa ein bis drei Wochen. Danach nur noch abseihen, in ein dunkles Gefäß füllen und fertig ist dein selbstgemachtes Hagebuttenöl. Im Kühlschrank hält es sich etwa sechs Monate.

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