Was hilft gegen trockene Hände im Winter?

Trockene Hände plagen uns vor allem im Winter. Die richtige Hautpflege schafft Abhilfe.

Heizluft und eisige Temperaturen machen gerade den Hautstellen zu schaffen, die wir im Winter selten mit Kleidung bedecken. Eine gute Pflege – zum Beispiel mit selbstgemachter Naturkosmetik –  ist jetzt Gold wert und sagt rissigen und spröden Hautpartien den Kampf an.

Trockene Hände im Winter: Diese Pflege brauchst du

1. Nicht zu heiß waschen

Auch wenn wir uns im Winter liebend gerne heiß waschen – für die Haut ist heißes Wasser belastend. Es schadet dem Säureschutzmantel und wirkt austrocknend. Besser ist: lauwarmes Wasser. Auch eine gute Seife kann die Haut vor Schäden bewahren. Seifen mit dem Vermerk „pH-hautneutral“ oder einem pH-Wert von 5,5 sind optimal.

2. Cremen: Auf die Inhaltsstoffe achten

Eincremen ist super bei trockenen Händen. Achte darauf, dass deine Creme rückfettende Stoffe wie Sheabutter oder Olivenöl enthält. Eine fetthaltige Creme mit Urea spendet zusätzlich Feuchtigkeit und bindet Wassermoleküle in der Haut.

3. Ausreichend trinken

Damit deine Haut mit ausreichend Feuchtigkeit versorgt werden kann, braucht dein Körper genügend Flüssigkeit. Viel trinken ist also angesagt – pro Tag am besten zwei bis drei Liter Wasser oder ungesüßten Tee.

4. Handschuhe tragen

Handschuhe schützen deine Haut nicht nur beim Putzen. Auch wenn du in die Winterkälte rausgehst, können warme Handschuhe die Haut an deinen Händen vor dem Austrocknen bewahren. Besonders Fleece-Handschuhe eignen sich: Sie speichern Wärme und können Feuchtigkeit fernhalten.

5. Intensiver Pflegekick: Ölbader

Eine wahre Wohltat für trockene Hände sind selbst zubereitete Ölbäder mit Mandel- oder Olivenöl. Tauche deine Hände einfach für ein paar Minuten in eine Schüssel, die du zuvor mit dem Öl gefüllt hast. Danach noch ein paar Minuten einwirken lassen und die Hände sind im Nu streichelzart.