Tag 4: Yoga im Zeichen des Mondes

Was hat der Mond, in diesem Fall der Neumond, mit Yoga zu tun? Wir zeigen dir mit Yoga & Juliet, wie du deine Yoga-Praxis mit dem Mond verbinden kannst. Dafür musst du weder esoterisch veranlagt sein, noch an die Kraft des Himmelskörpers glauben.

Am vierten Tag der Challenge widmen wir uns etwas besonderem: Yoga in Verbindung mit den Mond-Zyklen. Julia von Yoga & Juliet führt dich durch einen Flow und erzählt dir außerdem etwas über das Ritual des Neumondwünschens. Deine Challenge heute:

Absolviere den Yoga-Flow von Yoga & Juliet

Die Praxis passt auch wunderbar zum kommenden Neumond am 28. Juli. Heute kannst du den Flow schon üben, unten kommst du direkt zum Video.

Yoga-Flow zum Neumond von Yoga & Juliet

© Julia Pross/Yoga & Juliet

Der Neumond und was Yoga damit zu tun hat

Man kann nicht wirklich leugnen, dass der Mond Energien hat, die ihre Wirkung zeigen. Das beste Beispiel hierfür ist der Ozean. Wird der Mond voller, werden die Gezeiten und Wellen stärker und umgekehrt wieder schwächer. Aber beginnen wir mit den Basics: Ein Mondzyklus dauert 28 Tage. Er startet mit dem Neumond, danach nimmt der Mond zu und erreicht circa 14 Tage später mit dem Vollmond seinen Höhepunkt, bevor er wieder abnimmt und mit dem Neumond ein neuer Zyklus beginnt.
 
Allgemein steht der Mond für unser Inneres, die Intuition, das Unterbewusstsein und die Schattenseiten. Einmal im Monat ist Neumond, das heißt, der Mond steht zwischen Erde und Sonne, sodass wir von hier unten nur seine dunkle Seite sehen können. Ein neuer Zyklus beginnt und es ist der ideale Zeitpunkt, den Blick nach innen zu richten. Deshalb ist jeder Neumond auch perfekt dazu geeignet, neue Ideen zu kultivieren, Intentionen zu setzen und Anfänge zu wagen. Man kann mit seiner Hilfe den Ton für das kommende Monat angeben, indem man ein Neumond-Ritual kreiert und Yoga im Zeichen des Neumonds praktiziert.

Schon einmal vom Neumondwünschen gehört?

Dabei nutzen wir den Neumond, um unsere Herzenswünsche in unser Leben zu ziehen und uns dieser überhaupt bewusst zu werden. Es geht darum, dir einmal im Monat die Zeit für dich und deine Träume zu nehmen und zu lernen, achtsamer mit dir umzugehen.

Alles schön und gut, aber wie kann man nun seine Yoga-Praxis dem Mond anpassen? Das erklärt Julia von Yoga & Juliet hier:

  • Setze dir am Anfang deiner Yogapraxis eine Intention. Welche Wünsche willst du wahr werden lassen? Wie soll der nächste Monat werden?
  • Der Neumond ist ein Neuanfang. Daher sind herzöffnende Übungen in deinem Flow (Rückbeugen) ideal, um dich und dein Herz für alles kommende zu öffnen. 
  • Ein Gentle Flow ist besser als ein Power Flow. Es geht nicht um die genaue Ausführung der Asanas, sondern mehr um das Hineinspüren in den Körper. Beobachte was in dir vorgeht und verbinde dich während des Flows mit deiner Herzensenergie.
  • Nimm dir Zeit für ein langes Savasana und eine Meditation. Davon findest du viele online. Visualisiere deine Träume darin so, als wären sie bereits wahr. 
  • Du kannst das alles auch mit einer Journaling-Session verbinden. Darin kannst du den vergangenen Monat reflektieren, dankbar für alle Erfahrungen sein und deine Wünsche aufschreiben.

Möchtest du auch gleich eine Atemtechnik einbauen, die dich mit dir selbst ein Einklang bringt? Hier kommst du zu einer Anleitung für die sogenannte Mondatmung:

Unsere heutige Expertin: Julia Pross von Yoga & Juliet

© Julia Pross/Yoga & Juliet

Für Julia war Yoga vor sechs Jahren ein Neubeginn und ist heute ihre Berufung. Als Yogalehrerin und Bloggerin unter Yoga & Juliet hat sie bereits viele Projekte gestartet. Unter anderem leitet sie das Yoga-Studio „The Wyld Thing” in Wien und veranstaltet regelmäßig SUP-Yogaauf der Alten Donau, Teacher-Trainings und Yoga-Retreats.

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#wirmachenseinfach

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