Lässt sich Resilienz stärken?

Um Herausforderungen zu meistern, kann eine ordentliche Portion Resilienz nicht schaden. Und auf diese psychische Widerstandskraft haben wir durchaus selbst Einfluss.

Das Leben hat Ecken und Kanten, und von Zeit zu Zeit bekommt man diese deutlich zu spüren. Wohl dem, der dann auf Ressourcen zurückgreifen kann. Diese innere Widerstandskraft, genannt Resilienz, hilft uns nicht nur durch die Krise. Sie ermöglicht auch, an Herausforderungen zu wachsen. Und Resilienz zu stärken ist möglich – sogar bis ins hohe Alter.

Welche Faktoren beeinflussen Resilienz positiv?

Fest steht: Ein gewisses Maß an Resilienz hält uns selbst in sehr belastenden Situationen psychisch gesund. Verschiedene Faktoren wirken sich hier positiv aus. Zu diesen gehören laut der 2020 durchgeführten Covid-Resilienz-Studie von Anneliese Aschauer-Pischlöger diese:

  • Optimismus
  • Akzeptanz von Unveränderlichem
  • Selbstfürsorge
  • Reflexionsfähigkeit
  • Zukunftsorientierung

4 Wege, um Resilienz zu stärken

Herausforderung als Chance sehen

Tun sich Probleme auf, gibt es die Vogel-Strauß-Taktik. Oder, einmal tief durchatmen, man nimmt die Herausforderung an. Möglicherweise ist die Kopf-in-den-Sand-Vogel-Methode die bequemere, aber sie bringt uns auf lange Sicht nicht weiter.

Seine Resilienz zu stärken, das bedeutet in einem ersten Schritt, Dinge so zu akzeptieren, wie sie sind, um in einem zweiten Schritt das Beste daraus zu machen. Vor diesem Hintergrund kann man stürmische Zeiten gerne als etwas betrachten, das die eine oder andere Chance bereithält. Vielleicht helfen auf dem Weg diese positiven Sprüche zum Nachdenken.

Resilienz stärken heißt, Gefühle annehmen

Herausfordernde Situationen sind Gefühlschaos pur. Die Kunst liegt darin, diese Emotionen so wertfrei wie möglich anzunehmen. Die eigene Resilienz zu stärken bedeutet immer auch, die eigenen Empfindungen so zu akzeptieren, wie sie sind. Schwierige Zeiten überfordern, machen unrund oder tieftraurig? Das ist vollkommen in Ordnung und darf Raum finden. Gefühle auszuhalten und sie zu bearbeiten – das zeichnet innere Stärke aus. Und nicht vergessen: Bislang ist noch immer auf Regen auch wieder Sonnenschein gefolgt.   

Selbstwirksamkeit für mehr Resilienz

Selbstwirksamkeit und psychische Widerstandsfähigkeit sind eng miteinander verwoben. Die Gewissheit, dass wir Herausforderungen nicht hilflos ausgeliefert sind, macht viel aus. Egal, wie sehr uns das Leben beutelt, jeder einzelne hast dem etwas entgegenzusetzen. Dazu schöpfst man im Idealfall aus dem ganz persönlichen Fundus an Stärken und Ressourcen. Diese Erfahrung, etwas bewirken zu können, hilft dabei, Resilienz dauerhaft zu stärken.    

Dank innerer Stärke neue Lösungen finden

Erst kommt die Pflicht, dann die Kür: Wer Krise als Chance erkannt hat, die Herausforderung angenommen, sich mit seinen Gefühlen auseinandergesetzt hat und nun weiß, er kann etwas bewirken … geht nun den letzten Schritt: Auf die Suche nach Lösungen. Resilienz muss man jetzt nicht mehr stärken, doch das Gute ist: Nun hilft uns diese inneren Stärke definitiv dabei, neue Wege einzuschlagen und Lösungen herbeizuführen.  

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