Perspektive wechseln: Wir plädieren für den Blickwechsel

Achtsamer zu sich selbst sein, ist nicht immer leicht. Was dann immer geht: die Perspektive zu wechseln. Warum das so ist, verraten wir hier.

In Zeiten, in denen wir wie im Hamsterrad unsere Meter ablaufen, schleicht sie sich besonders gerne ein: Unzufriedenheit. Job, Haushalt, Familie, Freizeit – immer der ewig gleiche Trott. Nicht einmal diese anregenden Sprüche krisenerprobter Leute hilft dann. Bevor dir die Decke völlig auf den Kopf fällt und du möglicherweise übereilte Entscheidungen triffst, macht es Sinn, die Perspektive zu wechseln. Also: Einmal die Dinge aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten und zu beurteilen.

Warum es guttut, die Perspektive zu wechseln:

Ein Perspektivenwechsel kann aufrütteln

Manchmal fühlen wir uns unzufrieden, können das Problem aber nicht wirklich benennen. Das eigene Leben scheint festgefahren und starr. Die Perspektive zu wechseln ist aus dieser Position heraus vielleicht schwierig, aber notwendig. Uns aus der Starre zu lösen und den Blick wieder schweifen zu lassen, ist ein erster vorsichtiger Schritt zur Veränderung. Erst aus einer anderen Perspektive heraus präsentiert sich uns die Situation in neuem Licht – und oftmals fällt es uns dann wie Schuppen von den Augen, was das eigentliche Problem ist.

Die Perspektive zu wechseln ist ein achtsamer Prozess

Da wären wir nun schon beim Kern der Sache: Die Perspektive zu wechseln ist ein achtsamer Prozess – und Achtsamkeit kann man lernen. Eigentlich ist es nur eine Frage, die du dir stellen müsstest: WARUM lebe ich so, wie ich lebe? Anders gesagt: Wie sieht dein Lebenstraum aus? Darauf gilt es, Antworten zu finden.

Wie das funktionieren kann, formulieren die Salzburger Paartherapeuten Angela und Dieter Ehrenreich in einem ihrer Newsletter so: „Die Antworten auf welche Fragen bringen mich diesem Lebenstraum näher? Sammele diese Fragen und stelle manchmal eine davon deinem Partner/deiner Partnerin, deinen Freunden, deinen Eltern, deinen Kindern … und sammle so Antworten, die dich deinem Lebenstraum näherbringen.“

So fällt es dir leichter, deine eigene Situation aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten. Und tust dich leichter mit der Fragen, wie du mit Herausforderungen umgehen kannst – und deinem Lebenstraum näherkommst. Nicht zuletzt schützt dich eine solche Auseinandersetzung vor unüberlegten Entscheidungen.

Ein Wechsel der Perspektive macht kreativ

Hast du es geschafft, achtsam die Perspektive zu wechseln, eröffnen sich dir ganz neue Möglichkeiten. Immerhin erweitert der eine oder andere Blickwinkel mehr deinen Horizont ungemein – und das sorgt für kreative innere Prozesse. Lösungsansätze, die dir zuvor verborgen blieben, nehmen nun Gestalt an. Das motiviert nicht nur, sondern lässt auch ziemlich viel Druck abfallen. Immerhin siehst du nun Licht am Horizont. 

Perspektivenwechsel ist der erste Schritt zur Veränderung

Es ist dir gelungen, achtsam die Perspektive zu wechseln – damit hast du viel geschafft. Tatsächlich ist der Schritt zur Veränderung nun ein überschaubarer. Verlasse dich dabei ruhig auf dein Bauchgefühl. Was sich im Prozess der Neubewertung und Entscheidungsfindung als „richtig“ herauskristallisiert hat, wird ziemlich sicher auch richtig sein.

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