Apfelessig: Sauer macht lustig und gesünder

Apfelessig darf in keiner Küche fehlen, doch auch für unsere Gesundheit ist der saure Saft ein Alleskönner. Diese 3 Fakten solltest du kennen.

Apfelessig hat alle möglichen guten Eigenschaften – in der Küche und für unseren Körper, etwa als Essigpatscherl. Den positiven Eigenschaften des sauren Wundersaftes hat Annette Sabersky ein Buch gewidmet. In „Apfelessig neu entdeckt“ empfiehlt sie gar täglich einen Apfelessig-Drink. Die richtige Dosierung: 2 Esslöffel unbehandelten Apfelessig in einem Glas Wasser mischen und schluckweise trinken. Falls du mehr wissen willst: Hier kommen vier Fakten zum Multi-Talent aus der Natur:

Was steckt im Apfelessig?

Da ist zum einen die Essigsäure. Ihre Stärken: Sie wirkt antibakteriell, macht also unerwünschten Bakterien das Leben schwer, etwa im Darm, aber auch auf der Haut.

Plus: Sie hilft dabei, den Blutzuckerspiegel und die Cholesterinwerte in Schach zu halten.

Der zweite wichtige Inhaltsstoff: Milchsäure. Auch sie wirkt sich positiv auf die Darmflora aus und ist stark in puncto Immunabwehr. Außerdem haben wir im Essig die Polyphenole, die du sonst auch in Obst und Gemüse findest. Sie machen nicht nur länger satt, sondern wirken antioxidativ – sprich: keine Chance für freie Radikale. Und dann wären da noch die Flavonoide fürs Herz-Kreislauf-System, also die Melanoidine zur Ausschleusung von Schwermetallen sowie Ligustrazin für eine bessere Durchblutung.

Wie oft Apfelessig trinken?

Eins vorab: Natürlich ist Apfelessig kein Wundermittel. Regelmäßig getrunken kann er dir beim Abnehmen helfen, da er sich regulierend auf deinen Blutzuckerspiegel und dein Cholesterin auswirkt. Kurz gesagt: Heißhungerattacken haben’s schwerer. Diabetiker können von diesem Effekt messbar profitieren. Auch in der Darmflora sorgt der Essig für Balance und kann sogar Durchfall, Verstopfung oder Sodbrennen abmildern. Zusätzlich zum morgendlichen Drink nach Annette Sabersky kann Apfelessig dein gesundes Plus im Salatdressing oder in Dips sein.

Apfelessig als Hausmittel

Akut kannst du Apfelessig ebenfalls einsetzen: In Essigpatscherl zur Fiebersenkung. Gurgeln mit Essigwasser wirkt gegen Erreger im Hals und saure Essigdämpfe befreien bei Erkältungssymptomen deine Nase. Laut Sabersky leiden Beschäftigte in der Essigproduktion so gut wie nie unter Schnupfen! Sogar bei Ohrinfektionen kannst du Apfelessig als eine Art mildes Antibiotikum einsetzen und so die Entzündung lindern. Positive kosmetische Effekte erzielt der Apfelessig als saure Rinse für glänzendes Haar und gegen juckende Kopfhaut. Im Peeling oder Gesichtswasser kann er dir sogar zu einem reineren Hautbild verhelfen. Ein wahrer Alleskönner!

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