7 Ideen für nachhaltiges Verpacken

Schere, Band und ganz viel Liebe. Studien belegen: Kommt ein Geschenk hübsch verpackt daher, wird es vom Empfänger noch mehr wertgeschätzt.
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Über diese Ideen freut sich auch unser Planet:

  • Geschenkpapier mal anders: Wetten, zu Hause liegt bereits genug „Geschenkpapier“ herum? Alte carpe diem-Magazine, Zeitungen, Stadtpläne, Landkarten, Noten und Kalenderblätter, Tortenspitzen, Butterpapier, Bücher, die bereits auseinanderfallen – sie alle ergeben wunderbare Papier-Hingucker, mit denen sich obendrein viele kreative Möglichkeiten ergeben: Schwarz-weiß bedruckte Seiten kann man etwa mit Kartoffelstempeln und Kalligrafie aufhübschen. Oder: Man setzt nur kleine Akzente, indem man aus dem alten Papier Buchstaben, Herzen und Sterne ausschneidet und diese auf braunes Natur-Packpapier klebt.
  • Two-in-One-Verhüllung: Warum nicht kleine Präsente in Bienenwachstücher wickeln? Diese lassen sich aus hübsch gemusterten Baumwolltüchern (z. B. ausrangierte Bettwäsche) und mit etwas Bienenwachs einfach selbst herstellen. Die Verpackung kann man später auch als Jausenpapier verwenden.
  • Schmückende Naturschönheiten: Zierzweige, Gräser, Blätter, Blumen, Tannenzapfen und getrocknete Orangenscheiben ergeben stilvolle Anhänger. Plus: Diese Naturmaterialien lassen sich für einen urbanen oder abstrakten Look auch bemalen oder in Farbe tauchen (immer schön sind dabei Weiß oder Pastelltöne). Dazu passt eine einfache Paketschnur als Geschenkband.
Eine Stück Natur macht jeden Geschenkanhänger zu einem wertvollen Kleinod. (Credit: Unsplash / Helena Hertz)
  • DIY-Deko: Mini-Bommel lassen sich aus Wollresten anfertigen. Aus Seidenpapier (oft zu finden in Schuhkartons und Versandboxen) wiederum werden kleine Pompons gezaubert. Auch gut: Auf Satinbänder mit wenigen Handgriffen alte Knöpfe nähen – ein zeitloser Look, vor allem wenn er in Schwarz-Weiß oder Naturfarben gehalten ist.
  • Glasklare Sache: Zellophan? Durchsichtige Folien? Das geht schöner – und umweltfreundlicher. Naschereien, Gutscheine, Socken, Kuscheltiere und Kosmetika lassen sich auch in Einmachgläsern oder Vasen drapieren. Diese gibt es in den unterschiedlichsten Größen, bzw. sie finden sich ohnehin in der Abstellkammer.
  • Das Geschenk im Geschenk: Warum nicht thematisch verpacken? Ein Gartenkrimi macht sich z. B. gut in einem Blumen-Tontopf mit einer Schleife drumherum. Delikatessen passen wunderbar in einen schön gemusterten Einkaufsbeutel aus Stoff. Badezusätze kann man in ein kleines Körbchen geben, Kerze dazu – und schon hat man ein Home-Spa-Set.
  • Gut verknotet: In Japan werde Geschenke traditionell in quadratische Stoffe und Tücher gewickelt – der kunstvolle Knoten am Ende ersetzt die Schleife. Das Ganze nennt sich Furoshiki (einfach googeln!) und bietet viele Falttechniken, sogar kleine Taschen lassen sich aus den Tüchern kreieren. Zum Nachmachen: Einfach alte Bettlaken oder Stoffreste mit schönem Muster quadratisch zuschneiden. Oder das Präsent in ein altes Seidentuch packen.

Gut zu wissen: Weitere Ideen für kreative Hüllen, die auch die Umwelt freuen, gibt es im aktuellen Servus in Stadt & Land zu entdecken.

Statt Papier verwenden wir heuer selbst bedruckte Geschirrtücher, tapezierte Schachteln und bemalte Gläser zum Einpacken unserer Weihnachtsgeschenke. (Bild: Michaela Gabler)