Eine 4-fache Mutter verrät, wie sie beim Einkaufen Müll vermeidet

Weniger Konsum, weniger Einwegverpackungen, weniger Abfall. Seit knapp einem Jahr stellt Ursula Katzenberger ihr Leben nach diesem Prinzip um.
von red
Familie sitzt rund um einen Küchentisch mit natürlichen Lebensmitteln
Bild: Florian Lierzer

„Müllreduzierung mit vier Kindern und wenig Zeit ist nicht immer einfach. In Workshops bei Zero Waste Austria lernte ich, Butter, Wachstücher oder Putzmittel selbst herzustellen. Ich sehe das Ganze als Prozess. Ich habe mich damit arrangiert, dass ich nicht hadere, wenn einmal etwas nicht funktioniert. Und es gibt bei uns zum Beispiel nach wie vor Zeitungen – die haben wir einfach gerne in der Hand“, so die Architektin.

So geht Einkaufen ohne Verpackung

Auf die Frage, wie man sich auf einen Einkauf vorbereitet, erklärt sie, dass sie immer sechs „Transportmittel“ dabei hat:

  • Stofftasche
  • Netztasche
  • Einmachgläser
  • Blechdose
  • Körbe
  • sonstige Behälter

Wo man in Graz möglichst müllfrei einkaufen und bestellen kann, weiß sie aus Erfahrung. Und empfiehlt:

Nachhaltig verpackte Lebensmittel
Bild: Florian Lierzer

Familie Katzenberger hat ein Restmüll-Aufkommen von je zwei 25-Liter-Säcken pro Person. Im Vergleich dazu produziert der durchschnittliche Österreicher 29,5-mal so viel.

Links für besseres Müllmanagement

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