Hafermilch selber machen

Die sättigende pflanzliche Kuhmilch-Alternative kann den Cholesterinspiegel senken.
von Janina Lebiszczak | 26. September 2015
5120 Hafermilch Sonja Priller
Bild: Sonja Priller

Gluten ist für dich kein Problem? Um so besser: Haferflocken sind haben eine hochwertige Nährstoffzusammensetzung und halten durch komplexe Kohlenhydrate satt.

Der köstlich süßliche Geschmack und die vielseitige Einsetzbarkeit in der Küche (und in Hollywood, wo sich derzeit kaum jemand ohne „Oatly“ auf die Straße traut) gefällt uns. Hafer verursacht kaum Probleme mit Allergien oder der Verdauung und kann den Cholesterinspiegel senken. Der hohe Gehalt an Beta-Glukan verhindert obendrein einen zu schnellen Anstieg des Blutzuckerspiegels, was Heißhungerattacken vorbeugt.

ZUTATEN

100 Gramm zarte Haferflocken
1 Liter Wasser

Zimt oder Vanille nach Belieben

ZUBEREITUNG

  • Für einen Liter Hafermilch brauchen wir 100 Gramm zarte Haferflocken und 1 Liter Wasser (oder mehr, wenn man es flüssiger mag).
  • Wasser zum Kochen bringen*, Haferflocken dazu geben.
  • Kurz köcheln lassen (nicht zu stark, sonst wird es glibberig) und kräftig umrühren.
  • Die Masse in einen Mixer geben und 3 Minuten auf höchster Stufe mixen.
  • Bei milchiger Konsistenz filtern, hier macht sich ein Nussmilchbeutel gut. Ansonsten empfiehlt sich ein engmaschiges Sieb.
  • Nach Belieben noch nachsüßen, Zimt oder Vanille harmonieren auch hervorragend.

* Wenn man den Hafer über Nacht einweichen lässt, erspart man sich das Kochen. Der Nachteil: Die Milch kann leicht bitter schmecken.

AUFBEWAHRUNG

Hält etwa drei Tage luftdicht verpackt im Kühlschrank. Wenn man sie noch mal aufkocht und dann heiß in Flaschen abfüllt, sogar über eine Woche.

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