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Stephanie Fischer

Kombucha: Warum dieser Tee nach Rebellion schmeckt

Wenn Tee sein ganzes Potenzial entfaltet, genießen wir spritzig-erfrischenden Kombucha! Das In-Getränk ist eine alkoholfreie Alternative für echte Individualisten. Und es war – wie alles, was sich bewährt – eigentlich schon immer da. Ein Hoch auf die jahrtausendealte Teetradition, die uns heute neu interpretiert unsere Ich-Momente versüßt!
Kombucha: Warum dieser Tee nach Rebellion schmeckt
Bild: Unsplash

Des Kaisers neue Kräuter 

Der Legende nach wurde 414 nach Christus der koreanische Arzt Dr. Kombu zum japanischen Kaiser Inkyo aufgrund von dessen Magenleiden gerufen. Dr. Kombu heilte den Kaiser mit einer speziellen gegärten Teemischung. Die Nachricht über die heilende Wirkung des Tees verbreitete sich im ganzen Land. Ab nun hieß der Tee (japanisch: Cha) von Dr. Kombu „Kombucha“.

Auch in chinesischen Schriften kommt der „Tee der Unsterblichkeit“ vor. Bei den Römern in Europa ist ein Tee auf Essigbasis auf alten Tafeln überliefert, die von der Experimentierfreudigkeit mit dem Wundergetränk Kombucha zeugen.

Die Macht der Fermentation

Das Geheimnis dieses sagenumwobenen Trend-Getränks liegt dabei in der besonderen Zubereitung. Erlesene Teekräuter, Kombucha-Kulturen und Rübenzucker werden dabei über mehrere Tage fermentiert. Durch diesen Fermentationsprozess erhält der Kombucha seinen unvergleichlichen Geschmack, oder eben: Tee. Sehr, sehr anders!

Die Kombucha-Sorten von Carpe Diem verwöhnen die Sinne klassisch, mit fruchtiger Cranberry oder erfrischendem Zitrone-Ingwer-Mix. Zu den außergewöhnlichen Kombucha-Sorten.

Der Fermentationsprozess wird dabei in zwei Phasen unterteilt („doppelter Fermentationsprozess“). In der ersten Phase erfolgt die Fermentation mit Sauerstoff (aerob). Es ist dasselbe Prozedere wie beim Sauerkraut oder bei Milchprodukten. Die Hefen und Bakterien verstoffwechseln den Zucker zu Kohlensäure und Alkohol. Die speziellen Säuren, Enzyme und Vitamine zaubern aus normalem Tee einen fermentierten Kombucha. 

Im zweiten Schritt, der Fermentation ohne Sauerstoff (anaerob), wird der Alkohol wieder abgebaut. Es entstehen wiederum organische Säuren und Enzyme, die nicht nur den Geschmacksknospen schmecken, sondern auch unserem Darm.

Carpe Diem Kombucha classic
Bild: Carpe Diem

Kombucha: Erfrischung. Sehr, sehr anders.

Herb, prickelnd und erfrischend weckt Kombucha damals wie heute unsere Lebensgeister. Nicht umsonst wird Kombucha schon seit Jahrtausenden als natürlich fermentiertes Teegetränk sehr geschätzt. Perfekt für all jene, die ihre Sinne gerne einmal überraschen und eine prickelnde Alternative zu klassischen Limonaden suchen.

Nicht nur unsere Sinne werden dank der überraschenden, rebellischen Geschmäcker bespielt, auch die Darmbakterien freuen sich über eine Zugabe der Mikroorganismen des „Teepilzes“, die auch in unserem Darm vorkommen. 

Kombucha: Warum dieser Tee nach Rebellion schmeckt
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