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Wie wir unseren Lebensmitteln ihren Wert zurückgeben – Podcast #115 mit markta.at -Gründerin Theresa Imre

Der digitale Bauernmarkt markta.at versucht die Qualität unserer Lebensmittel hochzuschrauben und gleichzeitig regional und nachhaltig zu agieren. Wie das geht, verrät Theresa im Podcast mit Host Daniela Zeller.

Ăśber diese Episode

Die Gründerin des digitalen Bauernmarkts markta.at, Theresa Imre, war immer schon eine Revoluzzerin. In der Steiermark auf dem Land aufgewachsen, hat sie schon früh Einblick in die landwirtschaftlichen Produktionsprozesse erhalten und oft darüber nachgedacht, „wie unsere Wirtschaft in der Zukunft aussehen könnte“. Sie studierte internationale Betriebswirtschaft und Volkswirtschaft, um ein Verständnis für die gegenwärtigen wirtschaftlichen Strukturen zu bekommen, bevor sie sich daran machte, diese mit ihrem Projekt zu revolutionieren. Mit „Markta“ schaffte es Theresa übrigens auch ins ”30 under 30“-Ranking des Forbes Magazins.

Im Gespräch mit Daniela Zeller plaudert die Wahlwienerin, die ĂĽber ihr privates Hobby – einen mehrfach ausgezeichneten Foodblog – zu ihrem jetzigen Beruf fand, ĂĽber den Entstehungsprozess und die Philosophie ihres digitalen Bauernmarkts. Sie selbst sagt, dass fĂĽr das tägliche Essen der Globalisierungsgedanke aufgehoben werden mĂĽsste. Sie hat sich gefragt: Wie kann man regionale Strukturen besser aufbauen und unterstĂĽtzen? Mit ihrem digitalen Bauernmarkt will sie ein stärkeres Bewusstsein fĂĽr regional produzierte Lebensmittel schaffen.

Im Podcast geht Theresa darauf ein, wie sie eine digitale Plattform fĂĽr Bäuerinnen und Bauern geschaffen hat, die diese direkt mit den Konsumentinnen und Konsumenten verbindet. Der Zwischenhandel via Supermarkt wird quasi aufgehoben, dadurch profitieren beide Seiten. 120 kleine Familienbetriebe sind mittlerweile auf „Markta“ vertreten – von der klassischen Landwirtschaft ĂĽber Bäckereien bis hin zur regionalen Winzerin.

Im Talk erläutert Theresa die Grundphilosophie von „Markta“: Man will qualitativ hochwertige Produkte anbieten und den Lebensmitteln ihren Wert zurĂĽckgeben. Die sinnvollste Art hierfĂĽr sei, auf kleine, biologische Landwirtschaftsbetriebe zu setzen – weg von Monokulturen, um die Biodiversität zu fördern und dem Bienen- und Insektensterben und der Auslaugung der Böden entgegenzuwirken. 

Viel SpaĂź bei diesem Podcast!

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