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Zeitumstellung im Herbst: Da freut sich die innere Uhr

Welche Uhrzeit tut uns mehr gut – die Winter- oder die Sommerzeit? Nachgefragt beim Experten.
von red

Zweimal jährlich grüßt das Murmeltier: Am letzten Sonntag im März und am letzten Sonntag im Oktober kommt sie, die Zeitumstellung: Die Uhr wird entweder eine Stunde vor- bzw. wieder zurückgestellt.

Und bald ist es wieder so weit, der dauermüde Nager darf das tun, was er am besten kann: länger schlafen. Wir übrigens auch, und das ist längst nicht der einzige Vorteil, den die sogenannte Winterzeit (vor Einführung der Zeitumstellung war sie die Normalzeit) mit sich bringt.

Warum? Unsere innere Uhr richtet sich nicht nach der gesellschaftlich festgelegten Uhrzeit, sondern nach der Sonne. Die steht in der Winterzeit zu Mittag im Süden und am Zenit, um Mitternacht am tiefsten Punkt ihrer Bahn – das ist der Sonnenstand, mit dem das Zeitgefühl des chronobiologischen Normaltyps (also aller, die nicht extrem morgen- oder nachtaktiv sind) übereinstimmt.

Im Winter bei Tageslicht aufzustehen und im Einklang mit der inneren Uhr arbeiten und lernen zu können steigert unser Wohlbefinden und unsere Produktivität. Außerdem können Kinder abends besser einschlafen, wenn es bereits dunkel ist.

Also, carpe diem! Wer weiß, wie lange uns dieser Rhythmus erhalten bleibt – die Abschaffung der Zeitumstellung ist ja ein heiß diskutiertes Thema …

Nachgefragt bei Chronobiologe UNIV.-PROF. DR. MAXIMILIAN MOSER, Med. Universität Graz

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