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Erholung im Kurzurlaub – 5 Tipps, wie es funktionieren kann

Ist beim Ferienmachen länger tatsächlich mehr, oder müssen wir für die optimale Erholung vielleicht gar nicht so lange weg? Daniela Zeller fragt nach.

Erholung, Regeneration, Nichtstun, darunter versteht man die Rückgewinnung der eigenen Kräfte und Wiederherstellung der Leistungsfähigkeit. Aber wie viel Zeit braucht es dafür? Ein verlängertes Wochenende, sieben Tage – oder doch gleich drei Wochen?

. Sommer-Dilemma
Erholung Kurzurlaub
Illustration: Olga Kawa

Die Sommertage sind da, meine Batterien leer, und wieder einmal stehe ich vor dem immer gleichen Dilemma: Die Expertenschaft rät ja, mindestens einmal im Jahr drei Wochen am Stück Urlaub zu machen, ich aber schaffe maximal zehn Tage. Drei Wochen? Unmöglich! Habe ich die Chance auf Erholung also bereits verwirkt, noch bevor der Urlaub überhaupt begonnen hat? Oder gibt es auch für Menschen, die in puncto Urlaub nicht die Langstrecke schaffen, Hoffnung?

. Qualität vor Quantität
Urlaub
Illustration: Olga Kawa

Ich frage Dr. Peter Kirschner, Leiter von Wiens erstem Fitnesscenter für die Seele, Anima Mentis, und Dr. Roland Feldbauer vom Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Linz, Abteilung für Innere Medizin. Die Antwort ist ein klares Ja. Für Leute wie mich gibt es sogar eine Studie aus Finnland, die zeigt: Der optimale Urlaub dauert acht Tage. Vorausgesetzt, man bleibt in der eigenen Zeitzone.

. Typgerecht
Reisen
Illustration: Olga Kawa

Um sich in diesen acht Tagen optimal zu erholen, empfiehlt Dr. Kirschner, den Urlaub mit der Frage zu beginnen: Was tut mir gut? „Bucht ein Mensch, der Ruhe braucht, einen Städtetrip, ist das wenig zielführend“, so der Experte. Ebenso sinnlos sei, wenn sich der Frühaufsteher dazu zwingt, lange liegen zu bleiben, oder wenn jemand, der die Aktivität liebt, acht Tage in der Ruhelage unter dem Sonnenschirm verbringt.

. Der Rhythmus des Ortes
Ferien machen
Illustration: Olga Kawa

Dr. Feldbauer ergänzt: „Urlaub wirkt am besten, wenn es gelingt, sich möglichst unvoreingenommen auf den Rhythmus des Urlaubsortes einzulassen.“ Das bedeutet: „Nicht zu viel wollen, einmal nicht den Wecker stellen, keine Fixtermine einplanen. Und: nicht zu viel Alkohol trinken und ausreichend schlafen“, so der Mediziner.

. Ich hör auf mich
Freizeit
Illustration: Olga Kawa

Auch gut: „Im Urlaub hat man die Zeit, sich mit Signalen, die der Körper sendet und die im Alltag beiseitegeschoben werden, auseinanderzusetzen“, sagt Dr. Feldbauer. Mein wunderbarer Urlaubsplan steht somit fest: Es wird planlos! Das nennt man dann übrigens Erholung …

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