Wie wir die Welt eine Spur besser hinterlassen, als wir sie betreten – Podcast #75 mit „Rebel Meat“-GrĂŒnder Philipp Stangl

Das Startup „Rebel Meat“ zeigt, wie wir den Fleischkonsum auf ein gesundes Maß reduzieren und den CO2-Abdruck verringern können, ohne komplett auf Fleisch zu verzichten. Wie genau das funktioniert, verrĂ€t Philipp Daniela Zeller in unserem Podcast.
Foto Credit: Katharina MĂŒhl

Über diese Episode

Mit dem Food-Tech-Start-up Rebel Meat will Philipp Stangl Menschen dazu anregen, ihren Fleischkonsum nachhaltiger zu gestalten. Weniger, dafĂŒr aber qualitativ hochwertiges Fleisch zu konsumieren, lautet ein Ziel seiner Firma. Wobei das Fleisch eines Tages im Idealfall aus dem Labor kommen sollte (also gezĂŒchtete tierische Zellen, die nicht mehr von Tieren kommen) und nicht mehr aus der (Massen)tierhaltung.

Im Podcast mit carpe diem-Host Daniela Zeller verrĂ€t der Entrepreneur, warum fĂŒr ihn die Kombination aus „Dinge genießen“ und „etwas Sinnvolles im Job tun“ ein gutes Leben ausmachen.   

Im GesprĂ€ch mit Daniela setzt sich Philipp dafĂŒr ein, die QualitĂ€t des Fleisches, das wir konsumieren, genau zu ĂŒberprĂŒfen. Woher kommt es? Ist es tatsĂ€chlich bio? Woher kommen die Zutaten? Wie sieht der Bauernhof aus? Wie geht es den Tieren? Und er fordert allgemein mehr Transparenz fĂŒr die Konsumenten.

Es ist wie eine große Welle an Licht

Das Fleisch von Rebel Meat besteht nur zu 50 % aus Fleisch, der Rest sind hochwertige pflanzliche Zutaten. Dadurch, so Philipp, hilft man trotz Fleischkonsums den CO2-Abdruck zu verringern. Das Ziel sei aber nicht, Leute zu Vegetariern zu machen, sondern sie bewusst zu weniger Fleischkonsum zu fĂŒhren. Inspiriert zu Rebel Meat wurde Philipp durch ein US-Projekt, bei dem sich Köche mit verschiedensten Backgrounds (vom Sternekoch bis zum Kantinenbetreiber) zusammentaten, um gute, klimaschonende KĂŒche zu machen.

Den 33-JĂ€hrigen begeistern grĂŒne Technologien, die die Umwelt in irgendeiner Art positiv beeinflussen. O-Ton Philipp: „Was wir essen und was wir tun, können wir jeden Tag aufs Neue entscheiden, und somit können wir unseren CO2-Fußabdruck unmittelbar verĂ€ndern.“

Ein Grund fĂŒr den Erfolg von Rebel Meat ist fĂŒr Philipp vor allem eines: totale Leidenschaft. Du musst fĂŒr ein Thema brennen und Durchhaltevermögen beweisen. Vor dem Burnout hat er keine Angst, denn „viel öfter brennen Menschen aus, die leidenschaftslos in einem Job arbeiten“. Außerdem sei es wichtig, sich Ziele zu setzen, LeuchttĂŒrme zu bauen, auf die man zusteuert. Deswegen sei es auch gut, stets proaktiv nach LeuchttĂŒrmen zu suchen.

Philipps tÀgliches Ritual: vor dem Schlafengehen das Smartphone in den Flugmodus zu schicken.

Sein Lieblingszitat kommt von Eleanor Roosevelt:

Do one thing every day that scares you.

Eleanor Roosevelt

Viel Spaß bei diesem Podcast!

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