Tag 7: Besondere Kraftplätze in Österreich und Deutschland

Die Natur bietet uns unzählige Möglichkeiten, um die leeren Batterien wieder aufzuladen. Und das Beste daran: Diese Plätze sind oft sogar ums Eck!

Kraftorte sind überall um uns herum, oft sogar direkt vor unserer Nase – wir müssen nur die Augen aufmachen, aufmerksam sein und genau hinsehen. Nachdem du diese Woche einen Kraftplatz definiert und auch besucht hast, soll es heute darum gehen, einen Ausflug zu planen:

Überlege dir einen Kraftort in deiner Umgebung, zu welchem du in der nächsten Zeit fahren könntest.

Das kann ein Bergsee sein, ein hoher Gipfel, ein besonderer Wald, ein Platz in den Weinbergen oder auch einfach ein Sonnenuntergang am Wasser. Deiner Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Intuitiv wird dich dein Gefühl zu jenem Platz hinziehen, wo du am meisten Kraft tanken kannst – also vertraue darauf!

Wir haben ein paar Ideen für besondere Kraftplätze gesammelt, die dich bei deiner Auswahl unterstützen sollen. Vielleicht ist sogar ein Platz dabei, der bei dir in der Nähe liegt? Viel Spaß beim Stöbern!

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Kraftplätze in Österreich

Krimmler Wasserfälle © Unsplash

1. Krimmler Wasserfälle, Salzburg

Mit einer Fallhöhe von 385 Metern sind die Krimmler Wasserfälle nicht nur ein wahres Schauspiel, sondern auch die höchsten Wasserfälle in Österreich. Der puren Naturgewalt dabei zuzuschauen, wie sie sich ihren Weg bahnt, lässt den Alltagsstress auch den Bach hinunter fließe

2. Buddhistisches Kloster, Vorarlberg

Über der Burg-Stadt Feldkirch findet sich das Buddhistische Kloster Letzehof. Es entstand 1981, als die Bauernfamilie, welcher das weitläufige Areal gehörte, es Mönchen zur Verfügung stellte, die aus Tibet vertrieben wurden. Seither lebt eine kleine Gruppe hier, die sich den Lehren des traditionellen Buddhismus verschrieben hat. Wenn man über die weitläufigen Wiesen spaziert, kann man die Energie dieses Ortes förmlich spüren. Wer ganz in die Stille eintauchen möchte, kann sich für ein paar Tage ein Zimmer mieten und mit dem Mönchen essen und beten.

3. Älteste Eiche Europas, Steiermark

„Die dicke Oachn”, wie die älteste Eiche Europas von den Einheimischen gerne genannt wird, steht seit tausend Jahren an ihrem Platz. Um den Stamm zu umfassen, werden sieben Erwachsene benötigt. Wer unter dieser dichten Baumkrone steht und die raue Rinde berührt, tankt jede Menge Kraft und Energie.

4. Die blaue Quelle, Tirol

In Erl, im Kufsteiner Land in Tirol, findet sich die blaue Quelle, ein Kleinod der Natur. Die größte Trinkwasserquelle Tirols ist ein Naturdenkmal und liegt in einer Talsenke, umgeben von Bäumen und Wiesen. Sie wechselt je nach Lichteinfall die Farbe und bietet ein einzigartiges Naturschauspiel. Von verschiedensten Grüntönen bis zu einem hellen Türkis schimmert das klare Wasser.

5. Berg Mirnock, Kärnten

Die Scala Paradisi, die „Himmelsleiter“, führt den Kraftplatzsuchenden über 30 Stufen auf den Gipfel des Bergs Mirnock. Vorher passiert man zahlreiche Steinformationen wie Monolithen und einen Lochvisierstein (Menhir) aus längst vergangenen Zeiten. Am Gipfel genießt man schließlich einen herrlichen Ausblick über den Nationalpark Hohe Tauern, den Millstätter See und kann einen Blick auf den Großglockner werfen, Österreichs höchsten Berg.

6. Liebinger Kastanienbäume, Burgenland

Im Rabnitztal findet sich ein ganz besonderer Kraftort: der Kastanienhain in Liebing. Die nach Schätzungen etwa 275 Jahre alten Kastanienbäume sollen eine Schenkung von Kaiserin Maria Theresia gewesen sein. Dem Hain werden besondere Kräfte zugeschrieben und so manch einer glaubt, dass sich das auch auf den Wuchs der – ungewöhnlich großen – Kastanienbäume ausgewirkt haben könnte.

7. Keltischer Baumkreis Am Himmel, Wien

Im Jahr 1997 pflanzte das Kuratorium Wald „Am Himmel“ – jenem beliebten Ausflugsziel am Pfaffenberg oberhalb von Wien – einen mystisch anmutenden Lebensbaumkreis, der aus 40 verschiedenen Bäumen besteht, die in zwei konzentrischen Kreisen angeordnet sind: 36 im Außenkreis und vier Jahreszeitenbäume im Innenkreis. Jeder Baum steht dabei – ähnlich wie unsere Sternzeichen – für eine Geburtsdekade. Nach dem keltischen Baumhoroskop kann hier jeder seinen persönlichen Lebensbaum mit seinen spezifischen Eigenschaften finden.

8. Druidentreffpunkt im Yspertal, Niederösterreich

Zu Kraftorten gehören immer auch Geschichten: So sollen im Yspertal einst Druiden am Werk gewesen sein und den äußeren und inneren Steinkreis aus Granitrestlingen geschaffen haben. Der Druidenweg führt direkt am Druidentreffpunkt und anderen Steinformationen im Yspertal vorbei. Ebenso durchwandert man die Ysperklamm. Hier vereinen sich Wasser, Holz und Granit zu einem beeindruckendem Naturspektakel.

9. Der Heidenstein in Eibenstein, Oberösterreich

Die bizarr anmutende Landschaft mit ihren von Flechten bewachsenen Granitblöcken und den knorrigen Kiefern ist als Naturdenkmal ausgewiesen. In einem der größten Granitblöcke finden sich Steinschalen, die immer mit Wasser gefüllt sind und niemals austrocknen. Tatsächlich werden sie von einer unterirdischen Quelle gespeist, deren Wasser in ihnen hochsteigt.

Kraftplätze im Ausseerland

1. Karstquellen, Gößl und Strummern

Wenn sich der Winter seinem Ende zuneigt, erwachen die Karstquellen in Gößl und Strummern wieder zu neuem Leben. Das Schmelzwasser bahnt sich dann seinen Weg von den Bergen ins Tal und bietet den Besuchern ein wahres Naturschauspiel.

2. Tauscherin Bankerl, Bad Aussee

Kurz der Enge entfliehen und die Weite wieder spüren und auch sehen: Aussichtspunkte haben eine ganz eigene Magie. Wenn wir über allem stehen, bekommen wir manchmal Einsichten in Dinge, die uns vorher nicht klar waren. Im beschaulichen Örtchen Bad Aussee bietet sich dafür das Tauscherin an. Auf dem Sonnenbankerl kann man sich vom kurzen Anstieg erholen, den Blick über die Landschaft streifen lassen und währenddessen den Alltag vergessen.

3. Tauplitzer Wasserfall, Tauplitz

Sie sind pure, tosende Naturgewalt, und doch lassen sie uns auf eine besondere Weise zur Ruhe kommen: Wasserfälle. Von Tauplitz ausgehend folgt man einem beschilderten Weg Richtung Tauplitzer Wasserfall und lässt sich dort vom satten Wald beruhigen und den Geräuschen mitreißen.

4. Gaisknechtstein, Altaussee

Einen einmaligen Blick auf den Dachsteingletscher bietet der Gaisknechtstein. Von der Seewiese am Altausseer See ist dieser Kraftort in ungefähr einer halben Stunde zu erreichen. Besonders empfehlenswert ist der Weg im Herbst, wenn sich der Wald von seiner buntesten Seite zeigt.

Kraftplätze in Deutschland

Der Untersberg in Herbststimmung © Unsplash

1. Untersberg, Ettenburg

Am Rand der bayrischen Alpen findet sich ein markantes Bergmassiv, das von Dalai Lama in den 90er Jahren als ein Energiezentrum Europas bezeichnet wurde: der Untersberg. Sein Inneres ist von einem weitläufigen Höhlensystem durchzogen und es gibt viele Märchen und Sagen, die den Untersberg als mystischen Berg bezeichnen.

2. Ruine des Klosters von Disibodenberg, Odernheim am Glan

Bewachsene Mauern, unberührte Natur und Geschichten, die sich hier einst zugetragen haben: Die Ruine des Klosters von Disibodenberg versprüht durch die Historie, die dahinter liegt, ihre ganze eigene Magie. Ein kurzer Aufstieg, welcher gleichzeitig die letzte Etappe des Hildegard von Bingen-Pilgerweg ist, führt hinauf zu diesem geschichtsträchtigen Ort, wo einst Hildegard von Bingen ihre Bildung erhielt und ihr bekanntestes Werk „Scivias” verfasste.

3. Hügel von Ruhpolding, St. Georg

Einsam thront die Pfarrkirche St. Georg auf dem markant aufragenden Hügel von Ruhpolding, welcher das Ortsbild von St. Georg dominiert. Der Namenspatron der Kirche repräsentiert den Kampf gegen das Böse und das Gebäude selbst wird von drei unterschiedlichen Quellen umkreist, die auf den Hügel zufließen.

4. Everstorfer Forst, Grevesmühlen

15 große Steingräber liegen auf diesem Kraftort. Vermutlich entstanden sie in der Zeit um 3.000 – 3.500 vor Christus. Im Mittelalter glaubte man, dass sie von Riesen erschaffen wurden, da keiner sich vorstellen konnte, wie sie entstanden sein könnten. Die massiven, moosbewachsenen Steine und der urige Wald rundherum machen diesen Ort zu einem Kraftplatz, an welchem Menschen vor vielen Jahren ihre Spuren hinterlassen haben.

5. Gollenstein, Blieskastel

Ein sieben Meter vertikal in die Luft ragender Stein zieht hier die Aufmerksamkeit auf sich. Die Form des Gollensteins erinnert an ein Phallussysmbol und entstand vermutlich in der Jungsteinzeit. Wer ihn aufgestellt hat und wofür er verwendet wurde, ist unklar.

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DIE WASNERIN ist malerisch eingebettet im Herzen Österreichs auf einem geomantischen Kraftplatz gelegen, der schon seit Jahrhunderten Menschen inspiriert und Kraft gibt. Mit einem umfangreichen Wellness-Behandlungs- und Yoga-Angebot ist das Hotel, das mit Herz und Persönlichkeit geführt wird, auf dem allerneuesten Stand. Wer für die besondere Auszeit für’s ICH keine Gesellschaft braucht, profitiert im November vom gesamten Wohlfühl-Angebot ohne Einzelzimmerzuschlag.

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