Danke sagen: Warum es auch deine Seele freut

Die meisten von uns lernen schon sehr früh im Leben, dass ein „Danke“ einfach dazugehört. Doch meistens nicht, wie viel Dankbarkeit bei einem selbst bewirken kann.

Vielen Dank für die Blumen – oder für ein nettes Wort, eine liebe Geste oder eine wertvolle Freundschaft. Wir haben so viele Gründe, wieso wir dankbar sein und danke sagen können. Und dabei sind wir nicht nur höflich zu anderen, sondern tun auch unserer eigenen Seele etwas Gutes.

Um Dankbarkeit regelmäßig zu praktizieren und ihr einen festen Platz im Alltag zu geben, hilft ein Dankbarkeitstagebuch. In diesem kannst du jeden Tag eintragen, wofür du speziell an diesem Tag Danke sagen möchtest. Ob das ein Telefonat mit einer Freundin, die Kuscheleinheit mit dem Haustier, ein farbenfroher Sonnenuntergang oder ein gutes Essen war, ist dabei komplett gleichgültig.

Die positiven Effekte der Dankbarkeit

Danke sagen ist gesund

Dankbarkeit hat unmittelbare Auswirkungen auf unsere Gesundheit. Denn wer die Freude und Wertschätzung fühlt, die automatisch im Paket mit einer tiefen Dankbarkeit kommen, bestreitet sein Leben generell positiver und stärkt dadurch sein Herz. Auch der Blutdruck kann durch ein dankbares Leben gesenkt werden, generell fühlen wir uns körperlich fitter und kraftvoller.

Optimismus und Energie

Menschen, die sich ganz bewusst für ein dankbares Leben entscheiden und jeden Tag aufschreiben, wofür sie dankbar sein können, gehen zweifellos optimistischer und lebensfroher durch ihren Alltag. Allein durch die tägliche Erinnerung an die schönen Dinge im Leben fühlen wir uns auch energiegeladener und packen mehr Dinge an – und diese Umstände machen uns dann auch gleich wieder dankbarer. Sozusagen ein fabelhaft positiver Teufelskreis.

Versöhnung mit der Vergangenheit

Dankbarkeit ermöglicht es uns auch, Frieden mit der Vergangenheit zu schließen. Nicht umsonst steckt das Wort „Frieden“ in der Zufriedenheit. Wer Frieden mit sich selbst und der eigenen Geschichte schließen kann, sorgt auch für Zufriedenheit im Jetzt. Ist es nicht so, dass Meilensteine und schwierige Phasen uns im Nachhinein gesehen auch oft Positives gebracht haben oder uns eine wichtige Lektion lernen haben lassen? Oder vielleicht können wir auch einfach nur Danke sagen, dass diese Momente unseren individuellen Erfahrungsschatz bereichert haben und uns zu dem Menschen gemacht haben, der wir heute sind. So können wir Schmerz in Dankbarkeit verwandeln und uns mit unserer Vergangenheit versöhnen.

Danke sagen: Das Gute in den Menschen sehen

Jeder Mensch hat Eigenschaften und Verhaltensweisen, die wir vielleicht nicht ganz so toll finden. Wir können uns aber auch bewusst auf das konzentrieren, wofür wir den Menschen schätzen und warum wir ihn gerne in unserem Leben haben. Also ärgern wir uns nicht darüber, dass der Partner vielleicht schon wieder nicht den Geschirrspüler eingeräumt hat, sondern sind lieber dankbar, dass er ein so liebevoller und lustiger Mensch ist, der uns immer zum Lachen bringt. Denn sicher ist: Wer den Fokus auf das Gute lenkt, wird noch mehr Gutes entdecken und erfahren.

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