Tag 2: Ein Ausflug zu deinem Kraftplatz

Nachdem du gestern einen Kraftplatz gefunden hast, denn du gerne besuchen möchtest, setzen wir das heute direkt in die Tat um. Außerdem sprechen wir über die Kriterien von Kraftplätzen und wieso sie nur in der Natur zu finden sind.

Die Theorie vom Montag wollen wir heute gleich ausprobieren. Also auf geht’s:

Besuche den Kraftplatz, den du gestern ausgewählt hast.

Vielleicht fragst du dich jetzt, was du dort genau machen sollst? Etwas, was zwar leicht klingt, für viele aber gar nicht so einfach ist: „Sein” und die Stille genießen. Ohne Ablenkung. Lass deine Gedanken schweifen, beobachte deine Umgebung und sei präsent im Moment.

Nimm dir auch gerne ein kleines Andenken mit – zum Beispiel ein schönes Blatt, eine Kastanie oder einen Stein. Gib es in deine Handtasche oder auf deinen Schreibtisch und wenn‘s im Alltag stressig wird, bringt dich ein Griff nach diesem Talisman wieder in Kontakt mit deinem Kraftplatz.

In einer lauten Welt hören wir uns selbst oft am wenigsten. Es kann also sein, dass deine inneren Stimmen in der Stille am lautesten schreien. Hör ihnen einfach zu, ohne viel Bewertung. Vielleicht haben sie eine bestimmte Botschaft für dich? Mit der Zeit wirst du ein gutes Gespür dafür entwickeln.

Atem-Übung fürs Hier und Jetzt von Yoga- und Aktivtrainerin Marleen Landa

Marleen Landa, Yoga- und Aktivtrainerin im G’sund und Natur Hotel DIE WASNERIN****, hat eine kleine Übung für dich, die du an deinem Kraftplatz machen kannst, wenn du möchtest.

Ein wichtiges Thema, das uns immer öfter im stressigen Alltag begleitet, ist Achtsamkeit. Sie lehrt uns, das Hier und Jetzt zu leben und uns nicht auf das Morgen oder Gestern zu fokussieren.

Viel zu häufig passiert es uns, dass wir Aktivitäten, die wir gerade ausführen, nicht bewusst wahrnehmen. Anstatt zum Beispiel jeden Löffel unseres Frühstück-Müslis aufmerksam zu uns zu nehmen, denken wir schon an die To-do Liste für den Rest des Tages. Wir haben uns angewöhnt, unsere Gedanken bei mehreren Dingen gleichzeitig zu haben. Dabei ist diese Achtsamkeit, sich auf das Gegenwärtige zu fokussieren, sehr bedeutsam, um bewusster im Umgang mit uns selbst zu werden.

Im Yoga nutzen wir Atemübungen, um bewusst im Hier und Jetzt anzukommen. Probier es gleich aus:

  • Finde dazu einfach eine für dich angenehme, aufrechte Haltung im Sitzen oder Liegen, schließ deine Augen und lenke die Aufmerksamkeit auf deinen Atem.
  • Beobachte, wie die Einatmung kommt und die Ausatmung geht. Lass deinen Atem ganz natürlich fließen, ohne ihn beeinflussen zu wollen.
  • Atme ein und nimm wahr, wie die kühle Luft über die Nase einströmt. Atme aus und nimm wahr, wie sie angewärmt ausströmt. Beobachte so Atemzug für Atemzug.
  • Vielleicht spürst du auch auf körperlicher Ebene, was beim Atmen passiert. Vielleicht nimmst du wahr, wie sich die Bauchdecke bei der Einatmung füllt und bei der Ausatmung wieder senkt. Vielleicht kannst du deinen Atem hören.
  • Versuche einfach, ohne Bewertung zum Beobachter deiner Selbst zu werden, welche Emotionen oder physischen Zustände dabei in dir aufkommen.
  • Genieße in deiner Atemübung die Zeit mit dir selbst, wo sich dein Geist und Körper beruhigen und du bewusst im Hier und Jetzt ankommst.

Nach deinem Ausflug kannst du dich fragen, wie es dir geht:

  • Was hat sich verändert?
  • Inwiefern fühlst du dich anders oder sogar besser?
  • Was hast du an deinem Kraftplatz gefühlt?
  • Welche Besonderheiten sind dir aufgefallen?

Wieso gibt es Kraftplätze nur in der Natur und haben Kraftplätze eigentlich bestimmte Kriterien?

Über diese und weitere spannende Fragen spricht Podcast-Host Holger Potye mit Freeriderin Eva Walkner in dieser carpe diem-Podcastfolge, viel Spaß beim Zuhören:

Unsere heutige Expertin: Yoga- und Aktivtrainerin Marleen Landa

© Marleen Landa

Als gebürtiges Stadtkind fand Marleen ihren persönlichen Ausgleich zum hektischen Stadtleben schon immer in den Bergen beim Wandern. Dank ihrer Arbeit in der WASNERIN lebt sie jetzt nicht nur im schönen Ausseerland, sondern kann auch jeden Tag die wundervollen Seiten von Yoga mit den Gästen teilen. Ihre persönliche Yogareise begann auf Malta, während ihrer 200-Stunden-Yogalehrerausbildung. Seitdem bedeutet Yoga für Marleen mehr als nur die Asanas und die körperliche Praxis. Es ist ein Weg, den sie jeden Tag geistig und körperlich geht und der ihr aufzeigt Erlebtes, Begegnungen und die Zeichen des Lebens bewusster wahrzunehmen und in Dankbarkeit anzunehmen.

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#wirmachenseinfach

DIE WASNERIN ist malerisch eingebettet im Herzen Österreichs auf einem geomantischen Kraftplatz gelegen, der schon seit Jahrhunderten Menschen inspiriert und Kraft gibt. Mit einem umfangreichen Wellness-, Behandlungs- und Yoga-Angebot ist das Hotel, das mit Herz und Persönlichkeit geführt wird, auf dem allerneuesten Stand. Wer für die besondere Auszeit für’s ICH keine Gesellschaft braucht, profitiert im November vom gesamten Wohlfühl-Angebot ohne Einzelzimmerzuschlag.

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