Plastikfrei einkaufen mit diesen Ideen

Viele Supermärkte bieten ihre Lebensmittel noch immer in viel zu viel Plastik an. Unsere Anregungen helfen dabei, plastikfrei einzukaufen:

Wir wissen längst, dass Plastikmüll alles andere als gut für unsere Umwelt ist. Das größte Problem sind Plastikflaschen: Diese brauchen bis zu 450 Jahre, um sich zu zersetzen.  Wasser in Glasflaschen und der eigene Wasserhahn sind die bessere Alternative. Was aber tun, wenn im Supermarkt fast alles in Plastik verpackt ist? Nicht den Kopf in den Sand stecken! So können wir plastikfrei einkaufen:

Plastikfrei einkaufen: 7 Ideen

1. Mehrfachverpackungen meiden

Besonders Süßigkeiten werden leider oft doppelt und dreifach in Plastik verpackt: Jede einzelne Süßigkeit ist in der großen Packung nochmal extra in einem kleinem Plastiksäckchen eingetütet. Das ist überflüssig und produziert unnötig viel Plastikabfall. Wenn du also zu Süßigkeiten greifst, meide am besten solche Mehrfachverpackungen.

2. Obst- und Gemüsenetze aus Baumwolle

Gemüse und Obst müssen wir beim Einkauf nicht in Plastiktüten packen. In vielen Supermärkten gibt es bereits umweltfreundlichere Alternativen. Du kannst dir aber auch deine eigene umweltfreundliche Verpackung von daheim mitnehmen: in Form von wiederverwendbaren Obst- und Gemüsenetzen aus Baumwolle oder auch Jutebeuteln.

3. Einfrieren im Glas

In Schraubgläsern lässt sich vieles einfrieren und somit plastikfrei haltbar machen: ob Babybrei, Apfelmus, Suppen oder Soßen. Achte beim Einfrieren von Flüssigkeiten darauf, dass du etwa zwei Fingerbreit Platz zum Deckel lässt – Flüssigkeiten dehnen sich beim Einfrieren aus. Auftauen lässt sich das Gefriergut am besten im Kühlschrank oder bei Raumtemperatur. Der Temperaturunterschied zum Gefrierfach sollte nicht zu groß sein, sonst könnte das Glas springen. 

4. Plastikfrei einkaufen: Brotbeutel

Brot in Plastik verpackt zu kaufen ist nicht notwendig. Denn: Brot gibt es frisch und extra köstlich beim Bäcker. Dort wird es in der Regel in Papiertüten verpackt. Noch umweltfreundlicher: Nimm dir deinen eigenen Brotbeutel aus Baumwolle mit zum Bäcker. Im Brotbeutel kannst du Brezen, Semmeln, Brot und Co. auch zuhause aufbewahren. Die Backwaren bleiben im Beutel frisch und lassen sich darin sogar einfrieren und länger haltbar machen.

5. Adieu, To-Go-Lebensmittel!

Salat- und Müsli-To-Go ist häufig in kleinen, portionierten Plastikbehältern zu kaufen. Zudem zahlen wir für die kleinen Portiönchen oft deutlich mehr als für größere Packungen. To-Go-Produkte schneiden damit sowohl bei der Umweltbilanz als auch beim Preis eher schlecht ab. Besser ist: Salat unverpackt an der Gemüsetheke kaufen, beim Müsli lieber zu einer normal großen Packung greifen, auch, weil das länger hält.

6. Wenn Plastik, dann das haltbare

Tupperware ist auch aus Plastik, lässt sich aber lange verwenden. Mit den Brotdosen kann man beispielsweise Käse oder Wurst im Kühlschrank lagern. In vielen Supermärkten kannst du auch mitgebrachte Brotdosen an der Wursttheke befüllen lassen – und sparst dir so die Einwegverpackung. Wer ganz auf Plastik verzichten möchte: Brotdosen gibt es auch aus Edelstahl oder Holz.

7. Plastikfrei einkaufen in Unverpackt-Läden

Ganz ohne Plastik kommen Unverpackt-Läden aus, auch Zero Waste Shops genannt. Hier nehmen Kunden leere Schraubgläser, Brotdosen, Stoffbeutel und andere nachhaltige Verpackungen von zuhause mit und befüllen sie direkt im Laden. Großer Bonus: Du bestimmst selbst die Menge von Mehl, Nudeln und Co, die du kaufst. Denn: Alle Lebensmittel werden im Zero Waste Shop vom Kunden selbst abgewogen.

Magazin-Cover
Abo

carpe diem direkt nach Hause

Hier bestellen