Draußen sein: Finde zu dir selbst in der Natur

Draußen zu sein, das erdet uns, lässt uns zur Ruhe kommen und macht uns kreativ. Wer wieder gern mehr mit der Natur verbunden wäre, schaut sich einfach diese Achtsamkeitsübungen.

ein Kind den ganzen Tag draußen sein und Wind und Wetter auf sich wirken zu lassen: Das macht von uns Erwachsenen kaum noch jemand. Dabei ist die Natur ein Kraftort. Bist du draußen in Wald, Wiese oder Feld, wirst du bemerken, dass sich etwas verändert. Du atmest bewusster und nimmst Geräusche und Düfte viel intensiver wahr, wenn du unter freiem Himmel verweilst. Mühelos lässt du los uns und gönnst auch deinen Gedanken eine kleine Verschnaufpause. Entspannt schweifen sie umher, ohne sich um Termine oder andere Verpflichtungen zu drehen. Kein Wunder, dass dabei dein Stresspegel sinkt. Du befreist dich von seelischem Ballast und bist offen für neue Impulse. Das steigert langfristig nicht nur deine Konzentration, sondern lässt auch die Kreativität sprudeln. Regelmäßig draußen sein, das gleicht wahrlich einer Kur für Körper, Geist und Seele.   

Draußen sein: 3 Übungen für mehr Naturverbundenheit

Wie du es schaffst, den positiven Einfluss von Mutter Natur noch zu steigern? Indem du dich mit allen Sinnen auf sie einlässt. Mit diesen drei Achtsamkeitsübungen: 

Lausche einem besonderen Konzert

Draußen unter freiem Himmel zu sein, ist mit einer herrlichen Geräuschkulisse verbunden – wir müssen uns nur darauf einlassen. Mitnichten ist die Natur still, wir sind ihre Konzerte nur nicht mehr gewöhnt. Das kannst du aber leicht ändern. Suche dir ein nettes Plätzchen, vielleicht unter einem schattigen Baum oder direkt am Wasser. Nun setzt du dich entspannt hin, machst es dir bequem und schließt die Augen. Wenn du dich darauf einlässt, wirst du mit einem fulminanten Natur-Konzert belohnt – versprochen. Und das Beste? Der Chor ändert sich ständig. Langeweile kommt da bestimmt nicht auf.

Über Stock und über Stein

Für diese Übung ist es wichtig, einen lieben Menschen an der Seite zu haben. Schließe deine Augen und lasse dich von deinem Gegenüber ein Stück des Weges geleiten. Achtsam geht ihr gemeinsam in kleinen Schritten immer der Nase nach. Vertrauensvoll lässt du dich führen und erlebst das Abenteuer Natur hautnah. Da dir dein Sehsinn nicht zur Verfügung steht, nimmst du Eindrücke mit den verbleibenden Sinnen viel intensiver war. Der Vogelgesang, das Rauschen der Blätter, der Duft von Moos oder Steine und Wurzeln unter deinen Fußsohlen – all das führt zu einem tollen Feuerwerk im Kopf. 

Draußen sein macht kreativ: Bodenbild

Diese Übung ist für kreative Köpfe geeignet und solche, die es werden wollen. Sammle nach Lust und Laune Schätze der Natur. Tannenzapfen, Steine, Blüten, Moos, Äste, Federn, Nüsse, Eicheln – Deko findest du zur Genüge. Nun legst du an einem lauschigen Ort dein ganz persönliches Bodenbild. Gestalte es intuitiv, ohne viel darüber nachzudenken. Nimm dir abschließend auch etwas Zeit, um das Bild zu interpretieren, wenn du möchtest. Dein Kunstwerk darf nun natürlich verweilen. Auf diese Weise bereitet es auch anderen Menschen Freude. 

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