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5 Gedanken zum Herbst und welche Kraft er für uns bereithält

Laub, das labt. Licht, das stärkt. Luft, die belebt. Warum es uns gerade im Herbst so guttut, viel Zeit im Garten oder auch im Park um die Ecke zu verbringen.
von red
Herbst im Garten
Bild: Mauritius Images

Der Herbst ist viel mehr als trübe Tage mit Regen und wenig Sonnenlicht. Wir haben die schönsten Gedanken und Fakten zum Herbst zusammengetragen. Die sind alles andere als grau.

. Herbst: Die goldene Zeit
Ahornblätter im Wasser
Bild: Mauritius Images

Der Sommer hat das Land verlassen, Hitze und endlose Sonnentage im Reisegepäck. Doch er hat uns einen Schatz dagelassen. Einen, der golden strahlt, wie die Ahornblätter hier, manchmal auch smaragdgrün, rubinrot oder bernsteinfarben. Oft genügt ein Windhauch, um uns diesen Schatz vor die Füße zu treiben. Die Bäume lassen ihre Blätter fallen, um sich auf die kalte Jahreszeit vorzubereiten. Aber woher weiß ein Baum, dass der Herbst kommt?

. Es werde bunt
Herbst-Sträucher
Bild: Mauritius Images

Die Natur spürt den Wechsel der Jahreszeit, weil die Temperaturen sinken und die Tage kürzer werden. Für die Pflanzenwelt das Signal die farbenfrohe Herbstgarderobe auszupacken. Und: Energie sparen, Ballast abwerfen, Reserven einlagern! Auch für uns Menschen bricht jetzt eine besondere Zeit an: Forscher der Universität Toronto haben herausgefunden, dass die Gehirnzellen im Herbst besser als zu jeder anderen Jahreszeit arbeiten. Als Hauptgründe dafür nennen sie ebenfalls Licht und Temperatur.

. Rotes Rascheln
Herbstlaub auf Hausmauer
Bild: Getty Images

Die Farbenpracht im Herbst wirkt direkt auf unser Wohlbefinden. So lösen etwa die Rot-Orange-Töne des welkenden Laubs messbare körperliche Reaktionen aus: Rotreize animieren die Nebenniere, mehr Adrenalin zu produzieren, das Herz schlägt schneller, mehr Sauerstoff erreicht die Zellen im ganzen Körper. Warum das so ist? Weil unser Unterbewusstsein diese Farbtöne mit Feuer und Sonnenschein assoziiert.

. Das Glück da draußen
Herbstbäume am See
Bild: Mauritius Images

Natur macht glücklich. Eine kühne Behauptung? Nein, erforschte Realität, wie eine Studie der University of British Columbia Okanagan Campus belegt. Dabei müssen wir noch nicht mal draußen sein. Ein Blick ins Grüne – Verzeihung, Goldene, Rote, Bernsteinfarbene – reicht, und es geht uns besser.
Im Rahmen dieses Experiments fotografierten Testpersonen Naturmotive und schrieben ihre Gedanken auf. Eine zweite Gruppe beobachtete Menschen beim Handwerk.

Klares Ergebnis: Wer Bäume und Sträucher vor die Linse bekam, fühlte sich glücklicher und verbundener mit anderen.

. Gedanken zum Herbst: Laub-Labung
Herbstliche Allee
Bild: Mauritius Images

Der Herbstschatz, der uns jetzt zu Füßen liegt, tut nicht nur unserer Seele und dem Körper gut. Das raschelnde Laub ist Wohn- und Esszimmer für Wildtiere wie den Igel – und für Vögel ein wahrer Delikatessenladen. Unzählige Insekten nagen im Herbst an den welken Blättern, bis diese in winzige Teilchen zerfallen und später zu wertvollem Humus werden. Es entsteht neuer Boden, aus dem die Bäume wieder Kraft schöpfen.

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