Wie wir lernen, bewusst zu träumen – Podcast #70 mit Schlaf-Coach Dr. Brigitte Holzinger

Österreichs bekannteste Expertin für Träume hat in Stanford Psychologie studiert und ist Leiterin des Instituts für Bewusstseins- und Traumforschung. Im Podcast gehen wir mit ihr auf eine Reise ins Reich der Träume, erfahren, was gegen Albträume hilft und wie wir lernen, bewusst Einfluss auf einen Traum zu nehmen.
Foto Credit: Katharina MĂĽhl

Ăśber diese Episode

Wir verbringen ein Drittel unseres Lebens (annähernd 25 Jahre) schlafend. Das ist eine Menge Zeit, in der viele spannende Dinge passieren. Zum Beispiel träumen wir – und das hat es in sich. Dr. Brigitte Holzinger ist Schlafcoach und Österreichs Expertin für luzides Träumen.

Im Podcast mit carpe diem-Host Holger Potye beschreibt sie, warum Träume „Gefühle in bewegten Bildern“ sind und eine existenzielle Botschaft beinhalten. Weiters erfahren wir, warum wir uns normale Träume – im Gegensatz zu Albträumen – nicht merken können. Und so mancher Erfinder hat die Lösung eines Problems einfach erträumt (z. B. die Struktur des Periodensystems oder den Bauplan der Nähmaschine).

By the way: Frauen und Männer träumen unterschiedlich. Während Frauen vermehrt von sozialen Ereignissen träumen (Familie, Beziehung), träumen Männer eher vom Berufsleben und sexuellen Fantasien.

Träume sind Gefühle in bewegten Bildern

Die Zeit vergeht im Traum anders als im Wachzustand – außer beim luziden Träumen, also dem Klarträumen. Warum der Klartraum (also bewusstes Einflussnehmen auf einen Traum) für uns so spannend ist (unterstützt beim Sport und ist zugleich mentales Training) und wie wir lernen, luzid zu träumen, verrät uns die Wissenschaftlerin im Podcast. Außerdem bricht sie eine Lanze für das Führen von Traumtagebüchern und hat eigens eine App entwickelt (Dream Sense Memory), die dabei hilft, unsere Träume festzuhalten.

Brigitte verrät uns außerdem den perfekten Einschlafzeitpunkt, erklärt, welche Rahmenbedingungen für einen guten Schlaf wichtig sind, und weiß ebenso, wie viele Stunden pro Nacht wir schlafen sollten – und ab wann es besser ist, nichts mehr zu essen, um friedlich schlummern zu können.

Zum Finale gibt’s dann noch die schönsten Filme zum Träumen. Und wir lernen, dass es Menschen gibt, die durchs Träumen einen Blick in die Zukunft werfen können. Klingt spooky, ist es auch ein bisschen  – aber megaspannend.

Brigittes tägliches Ritual is, nach dem Weckerläuten noch mal kurz liegen zu bleiben.

. Ihr Lieblingszitat lieferte Herman Hesse:

Niemand träumt, was ihn nichts angeht.

Herman Hesse

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