Aktivitäten in Innsbruck: Diese Geheimtipps solltest du kennen

Der Innsbrucker Zlatan Hodzic zeigt uns die schönsten Seiten seiner Heimat.

Sein Name klingt nicht unbedingt typisch tirolerisch: Zlatan Hodzic, von Freunden nur „Zlati“ genannt, wurde 1978 in Bosnien geboren und flüchtete 1991 mit seiner Familie nach Tirol: „Wir fingen quasi von Null an – und von heute auf morgen wurde diese Stadt zu unserer Heimat. Aber genau hier fühlen wir uns geborgen und wohl, und ich glaube, dass dieses wunderbare Gefühl auch andere erreichen kann.“

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Zlatan Hodzic, Kurator #statturlaub-Liste Innsbruck
Bild: Mirjam Meixner

Seine Liebe zu „Innschbrugg“ hat sich in den Jahren nur noch intensiviert. Zlati ist den schönen Dingen des Lebens wie Musik, Natur, Kunst, Literatur und natürlich der Mode zugewandt. „Dieses Steckenpferd reite ich bereits seit über 20 Jahren und gebe die besten Styling- und Modetipps für jedes Geschlecht, aber auch gerne Stadtinfos für ein spannendes Sightseeing in Innsbruck im Hod-Couture – mit einem herrlichen Blick auf den Triumphbogen auf der einen Seite und auf die Nordkette auf der anderen.“

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Bild: Patrick Rober Doyle/ Unsplash

Keiner von uns hätte es sich gedacht, dass der Sommer 2020 so einen skurrilen und etwas eigenartigen Charakter bekommen würde. Umso schöner lässt er sich am richtigen Ort verbringen – und für mich ist das eindeutig Innsbruck.

Zlatan Hodzic, Kurator #statturlaub-Liste

1. Gaumenfreuden und Genuss

  • Vegane Köstlichkeiten
  • Jause wie bei Oma
  • Cocktails im Liquid Dairy
  • Hipster-Döner

Die Tiroler Küche ist deftig, herrlich und weltbekannt. Ich habe jedoch ein paar alternative Tipps für euch, denn Innsbruck ist auch eine sehr moderne Stadt. Im Green Flamingo etwa, da lautet das Motto der Küche und Bar: 100 percent plant based. Von Burgern, über Pizza und Bowls, gibt es rein pflanzliche Gerichte und einen gemütlichen Außenbereich zum Verweilen.

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Bild: Privat

Jausnen wie bei Oma? Das geht bei der lieben Petra vom Klein und Fein. Ihre Ansprüche und Leitsätze sind bio, lokal, nachhaltig und fair. Glutenfrei? Vegan? Alles kein Problem! Und das täglich wechselnde Kuchensortiment wird euch genussvoll in die Knie zwingen. So kann man auf jeden Fall einen herrlichen Tag nach dem Sightseeing in Innsbruck wohltuend ausklingen lassen.

Die besten Drinks gibt es im Liquid Dairy. Auf der chicen Terrasse genießt man außergewöhnliche Mock- und Cocktail-Kreationen der gehobenen Klasse, geschüttelt von zwei prämierten Barkeepern. Probiert einen der Signature-Drinks, die durch die Jahreszeiten der Alpen und der jeweils verfügbaren Tiroler Kräuter inspiriert sind. Wer danach einen nächtlichen Snack braucht, pilgert zum D-Werk, eine Art Dönerstand für Hipster, wie ich meine: Alles bio und regional und man verzichtet komplett auf Plastik. Schmeckt herrlich!

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2. Spiel, Spaß und Bewegung

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Bild: www.innsbruckphoto.at
  • Lansersee & Baggersee
  • SUP Nacht Tour
  • Sommerrodeln
  • Stadt-Spaziergänge

Wie ihr seht: Mein Innsbruck bietet viele Möglichkeiten, sich kulinarisch verwöhnen zu lassen – aber auch für jede Menge körperliche Ertüchtigung wird gesorgt. Die meisten Tiroler sind von klein auf sehr sportlich, was wahrscheinlich an der großen Auswahl und der herrlichen Luft liegt. Einer unserer schönsten Badeseen wird gerade richtig hip: Am Lansersee tobt sich Klein und Groß im Wasser aus, etwas kleiner, dafür aber mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar ist der Baggersee in der Rossau. Hier lernt man auch sich beim Stand-up-Paddling elegant fortzubewegen, bevor es zu einer spektakulären SUP Nacht Tour mitten durch Innsbruck geht. Bei sternenklarer Nacht den Inn entlang paddeln, während die Lichter der Stadt vorbeiziehen. Wer es lieber etwas rasanter mag, dem empfehle ich die Miederer Sommer-Rodelbahn. Bei 640 Meter Höhendifferenz und Geschwindigkeiten von bis zu 42 Kilometer pro Stunde ist eine blitzschnelle Abfahrt ins Tal garantiert.

Last, but not least: Auch die Stadt selbst lässt sich hervorragend in Bewegung erkunden. Sechs Routen, die zu weniger frequentierten Orten in Innsbruck führen, stehen zur Wahl – jede für sich ist einen Ausflug wert. Mit der Broschüre „Walks to explore“, die in der Stadt-Information am Burggraben oder online erhältlich ist, ist man bestens gerüstet für sportliche Rundgänge aller Art.

Walks to explore im Netz

3. „Slow down“ und Entspannung

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Bild: www.innsbruckphoto.at
  • Chillen im Gruberhof
  • Entspannen auf der Patscheralm
  • Shiatsu bei Karin

„In die Berg bin gern!“ Für echte Innsbrucker ist Wandern, egal ob mit oder ohne Hund, die beste Entspannung – gleich gefolgt vom ausgiebigen Genuss der schönsten Almhütten. Die Auswahl der Wanderwege sprengt jeden Rahmen, aber ich verrate euch wo ich am liebsten die Seele baumeln lasse: In der unmittelbaren Nähe der Bergbahn des Olympia-Skigebietes Patscherkofel, liegt der Gruberhof. Sein Badebiotop mit der großen Liegewiese und der perfekten Bergkulisse, lädt zum Verweilen ein und sorgt für Abkühlung an warmen Sommertagen. Ganz in der Nähe: meine Lieblingsalm auf 1743 Metern Seehöhe: die Patscher Alm. Atemberaubende Sonnenuntergänge und ein perfekter Blick ins Stubaital, Wipptal oder Tiroler Oberland sind garantiert. Die Patscher Alm ist schon von außen gemütlich, denn unzählige Holzschindeln zieren ihre Front. Innen sieht sie aus, wie man sich eine traditionelle Almhütte wünscht. Herrliche Knödelgerichte und traditionelle Tiroler Bergjausen warten auf euch.

Mich findet man aber auch oft beim fernöstlichen Slow-Down: Shiatsu bedeutet wörtlich übersetzt Druck auf einen Punkt. Es handelt sich dabei um eine energetische Druckpunktmassage, die bekleidet und auf einer Matte liegend durchgeführt wird. Meine liebste Therapeutin in Tirol ist Karin Höpperger, ihre Hände sind magisch.

Wandern in Innsbruck im Netz

4. Bewusstsein und Wohlgefühl

  • Kraft tanken am Inn-Ufer
  • Detox im Park Igls

Wo ich neue Kraft schöpfe? Heilsam wirkt auf mich immer der Inn. Er ist nicht nur der Namensgeber der Stadt, sondern bietet ein breitgefächertes Erholungs- und Erlebnisangebot. An seinen Ufern vergisst man den Trubel des Alltags sofort. Seine Promenade ist zwar wie geschaffen fürs Laufen, Walken, Skaten oder Radfahren, aber manchmal reicht es auch, sich bloß ins Gras zu setzen, um durchzuatmen und zu entspannen. Das schnelle und kühle Wasser beruhigt sofort und sorgt für die nötige Frische, die man an heißen Sommertagen manchmal sucht. Mein absoluter Kraftplatz.

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Bild: Privat

Und wer nachhaltig loslassen (mitunter auch ein paar Kilo Hüftgold) möchte, dem will ich noch einen Aufenthalt im Media-Spa Park Igls ans Herz legen: Dieses stilvolle Hotel aus dem Jahr 1905 bietet nicht nur einen tollen Blick auf die Tiroler Alpen: Man findet zur Ruhe und gleichzeitig hat man die Möglichkeit sich den ganzen Tag sportlich zu betätigen, es gibt beste Detox-Küche und zahlreiche Kurse von Pilates bis Yoga und Meditation. Wer es sich leisten kann und etwas für seine Gesundheit tun möchte, ist hier genau richtig.

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