Machen Erdbeeren wirklich glücklich?

Ja, aber nicht nur das: Sie sind vor allem wahnsinnig gesund.

Die alten Römer schworen auf Erdbeeren als Antidepressivum, in Frankreich werden sie Jungehepaaren als Aphrodisiakum gereicht. Moderne Wissenschaftler halten Erdbeeren immerhin für gute Helfer bei Alltagsproblemen: Das Spurenelement Mangan kurbelt die Produktion des Schlafhormons Melatonin und des Glückshormons Dopamin an.

Gibt es auch gesundheitliche Aspekte?

Ja, jede Menge sogar. Erdbeeren sind reich an Ballaststoffen, sie helfen also kräftig mit, die Darmflora zu regulieren. Sie liefern unter anderem Vitamin C (mehr als Zitronen und Orangen!) und Folsäure. Kalium und Magnesium fördern die Herzgesundheit.

Das pralle Erdbeerrot etwa stärkt unsere Begeisterungsfähigkeit. Verantwortlich dafür? Die enthaltenen Polyphenole – sekundäre Pflanzenstoffe, die anti­oxidativ wirken und helfen, das „böse“ LDL-Cholesterin im Blut zu senken.Und da sie zu 92 Prozent aus Wasser bestehen, haben Erdbeeren kaum Kalorien (32 Kalorien pro 100 Gramm).

Paleo-Rezept für Erdbeer-Schoko-Fudge (Öffnet in einem neuen Browser Tab)

Wie ist das nun mit dem Glück?

Um Abseits aller gesundheitlichen Aspekte macht uns die Erdbeere wohl vor allem deshalb fröhlich, weil sie in einer der schönsten Jahreszeiten auf den Tisch kommt: im Frühsommer, wenn mit steigenden Temperaturen auch das Leben leichter wird.

Antwort von: DR. THERES RATHMANNER, Ernährungs- und Gesundheitswissenschaftlerin

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