Tag 1: Berechne deinen CO2-Fußabdruck

Man ist es sich oft nicht bewusst, aber: Alles braucht Energie! Zu Beginn unserer Challenge kannst du einen Status Quo machen und deinen eigenen CO2-Fußabdruck berechnen.

Willkommen zur Challenge mit dem Thema „Energie sparen”! Schön, dass du gemeinsam mit uns Schritte setzen möchtest, um Geld zu sparen und dadurch auch klimafreundlicher zu leben. Zuerst widmen wir uns deinem eigenen Verbrauch. Durch die heutige Challenge kannst du dir bewusst machen, wie viel Energie du tatsächlich verbrauchst:

Berechne deinen eigenen CO2-Fußabdruck pro Jahr

Es gibt mehrere Rechner, hier zwei Vorschläge:

Das dauert ungefähr fünf Minuten. Es ist wichtig, dass du ehrlich mit dir selbst bist und nicht erwartungsgemäß antwortest – sonst könnte dein Ergebnis verfälscht werden.

Was ist der CO2-Fußabdruck?

Jeder Mensch, jedes Produkt, jede Handlung hinterlässt Spuren auf unserer Erde. Das Brötchen, das du zum Frühstück isst. Der Kaffee, den du dir To-Go holst. Das T-Shirt, das du gerade trägst. Das alles sind Beispiele für Endprodukte, die du täglich benutzt und die in ihrer Herstellung unterschiedlich viele Ressourcen verbraucht haben. Jede kleine Entscheidung, die wir im Alltag treffen, hat einen Impact – auf die Erde und damit auch auf dich und alle deine Mitmenschen.

Der CO2-Fußabdruck ist eine Zahlengröße, die deinen Lebensstil in einen messbaren Rahmen zum Einfluss auf die Umwelt setzt. Er zeigt dir, welche Menge an Treibhausgasen du durch deinen Konsum im Durchschnitt pro Jahr verbrauchst. Dabei wird nicht nur CO2 in die Rechnung miteinbezogen, wie es der Name vermuten lässt. Auch andere klimaschädliche Gase, wie Methan und Lachgas, ergeben am Ende deinen eigenen Fußabdruck, den du der Erde jährlich aufdrückst.

Ein kleiner CO2-Fußabdruck bedeutet, dass du durch deinen Lebensstil wenig klimaschädliche Treibhausgase produzierst. Ein großer Fußabdruck zeigt das Gegenteil. Durch eine Reihe von Fragen zu deinen verschiedenen Lebensbereichen (Reisen, Konsum, Fortbewegung, Heizung, Essverhalten etc.) wird deine Bilanz berechnet.

Übrigens: In Österreich liegt der durchschnittliche Verbrauch pro Kopf bei 6,96 Tonnen, in Deutschland sind es 11,17 Tonnen. Um die Folgen der Klimakrise einzudämmen, bräuchte es einen Verbrauch von 2 Tonnen pro Kopf und Jahr.

Wie kann ich meinen CO2-Fußabdruck verringern?

© Unsplash

Mittlerweile gibt es Unternehmen, die deinen CO2-Fußabdruck durch Investitionen in innovative Projekte kompensieren – wie zum Beispiel TeamClimate. Das junge Start Up aus Österreich bietet dir auf Basis deines Fußabdrucks ein monatliches Klimaabo zu einem fairen Preis an. Dein Geld fließt dann in Projekte, die unserer Erde und dem Klima zugute kommen. Nähere Informationen dazu findest du hier.

Wusstest du, dass du auch deine Flüge kompensieren kannst? TeamClimate hat mit mindfulflights eine Plattform geschaffen, bei welcher du den Anteil an CO2, welchen du durch deinen Flug verursacht hast, ausgleichen und in klimaschützende Projekte investieren kannst.

Wenn du dein Ergebnis hast, ist es wichtig, auch wirklich Aktionen zu setzen, um deinen Impact zu verringern. Setz dich aber nicht unter Druck! Niemand ist perfekt, du musst dir nur bewusst machen, dass deine täglichen Entscheidungen einen Unterschied machen. Das ist toll, denn so kannst du aktiv Veränderung bewirken – zum Beispiel durch:

  • bewusster Konsum von Fleisch- und Milchprodukten
  • saisonal und regional einkaufen
  • die Vermeidung von Plastikverpackung
  • das Auto stehen lassen
  • weniger shoppen und wenn, dann auf faire und nachhaltige Produkte oder Second Hand setzen
  • auf Öko-Strom umsteigen

Darüber werden wir aber diese Woche noch genauer sprechen.

Kennst du schon unsere Challenge-Facebookgruppe? Schau vorbei und tausch dich mit anderen aus!

#wirmachenseinfach

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