Minimalismus: Wie du richtig aufräumst

Minimalismus ist mehr als Ordnung machen: Es beutetet, sich von Dingen trennen und nur das behalten, was man braucht. Wie das geht? So:

Minimalismus bedeutet: weniger. Weniger unnötige materielle Gegenstände in der Wohnung, weniger Ablenkung, weniger Aufräumstress. Das kann sich positiv auf deine Psyche auswirken und für Ruhe im Kopf sorgen. Vor dem gelebten Minimalismus-Zustand heißt es allerdings: ausmisten, aufräumen, Platz schaffen. (Egal ob du im Mikrohaus wohnst oder nicht.) Und so funktioniert es:

Aufräumen ist der Weg zum Minimalismus

Den Soll-Zustand visualisieren

Stell dir vor, wie dein Zuhause minimalistisch eingerichtet aussehen soll. Dabei können Moodboards für die einzelnen Räume helfen. Halte auf ihnen fest, welche Möbel und welche Farben in deinen Räumen zur Geltung kommen sollen.

Jedes Teil bekommt seinen Platz

Teile jedem Gegenstand, der bleiben soll, in deiner Wohnung einen festen Platz zu. Und bringe auch deinen Kindern beim Aufräumen bei, Dinge nach Gebrauch immer an ihren festen Platz zurückzustellen – so sparst du dir Zeit beim Suchen und schaffst ohne viel Aufwand Ordnung und Minimalismus zuhause.

Minimalismus ist mehr als Aufräumen: Konsumiere bewusst

Fehlkäufe passieren uns allen. Die Gefahr eines Impulskaufs wird jedoch reduziert, wenn du nicht einfach losgehst und einkaufst. Besser ist, du schreibst dir vor dem Einkauf eine Liste und nimmst nur das mit, was draufsteht. So überlegst du dir schon vorher, was du wirklich brauchst und worauf du verzichten kannst.

Spende, was noch gut ist

Etwas wegzuwerfen bedeutet meist eine größere Überwindung, als es an eine andere Person weiterzugeben. Zudem ist Weiterbenutzen umweltfreundlicher als Wegwerfen. Du kannst darum aussortierte Kleidungsstücke und alles, was dir sonst zu schade zum Wegschmeißen ist, stattdessen spenden. Jemand anderes freut sich darüber!

Überfordert? Hol dir Hilfe

Wenn es dir sehr schwerfällt, dich von deinen Sachen zu trennen, kann ein Aufräumcoach helfen. Dieser motiviert dich bei deinem Unterfangen und unterstützt dich dabei, die „richtigen“ Dinge loszuwerden. Oder du lässt dich von Marie Kondo, dem Aufräumcoach schlechthin, in ihrer Web-Serie inspirieren.

Minimalismus: Nach dem Aufräumen ist vor dem Aufräumen

Nach dem Ausmisten ist die schwerste Arbeit getan. Damit dein Zuhause aber minimalistisch und gemütlich bleibt, heißt es: dranbleiben. Gewöhne dich daran, Herumliegendes regelmäßig – am besten täglich – an seinen festen Platz zu räumen.

Verbiete dir nichts

Überflüssige Deko hat im Minimalismus nichts zu suchen – eigentlich. Denn: Dinge, die dich glücklich machen, darfst du natürlich behalten. Auch wenn sie keinen bestimmten Zweck erfüllen. Sie zaubern dir ein Lächeln aufs Gesicht, das reicht als berechtigter Grund zum Bleiben.

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