Lampenfieber – 5 Tipps um vor Publikum zu sprechen

Viele von uns trauen sich nicht so recht vor anderen zu sprechen. Schon gar nicht, wenn alle Aufmerksamkeit auf sie gerichtet ist. Das kann man aber ändern.

Präsentationen, Meetings, Geburtstagsfeiern, Hochzeiten: Anlässe für Redeauftritte gibt es viele. Und damit ebenso viele Anlässe für Lampenfieber. Zum Glück kennt Daniela Zeller die besten Tricks zur Vorbereitung. So klappt das!

1. „Practice, practice, practice – and all is coming“

Dieser Satz eines großen Yogameisters trifft auch auf das Halten von Reden zu. Viele Menschen scheuen den Auftritt vor anderen. Zu groß sind die Selbstzweifel … Ich bin aber überzeugt: Jeder Mensch kann ein guter Redner werden! Alles, was es dafür braucht, ist ein Funken Selbstvertrauen (lässt sich lernen!) und das richtige „Werkzeugkistl“, dann hat das Lampenfieber keine Chance mehr.

2. Vorbereitung ist die halbe Miete

Frau in einem Gedankenkreis
Illustration einer Frau Bild: Olga Kawa, Oriana Fenwick

Worüber möchte ich konkret sprechen? Wer sind meine Zuhörer, und was ist für sie besonders relevant und nützlich? Was ist mein Redeziel? Was sind meine Kernbotschaften? Wer zu diesen Fragen Antworten notieren kann, hat das Publikum fast schon in derTasche.

3. Nerven bewahren

Atemübungen
Illustration einer Frau, die ein- und ausatmet Bild: Olga Kawa, Oriana Fenwick

Der Atem wird vom vegetativen Nervensystem gesteuert – und vice versa! Das machen wir uns zunutze: Durch das Verlängern der Ausatmung aktivieren wir den Parasympathikus, den Ruhenerv. Also: Hand auf den Unterbauch legen, Augen schließen, Atem spüren. Beim Einatmen hebt sich die Bauchdecke, beim Ausatmen senkt sie sich. Am Ende der Ausatmung entsteht eine Atempause. Jetzt fünf- bis siebenmal auf „fffff“ ausatmen. Warten, bis der Körper von allein einen neuen Atemzug holt.

4. Stimme aufwärmen

Übung bei Lampenfieber, Stimme kräftigen
Illustration einer Frau, die ihre Stimme kräftigt vor einer Rede Bild: Olga Kawa, Oriana Fenwick

Wer mit einer leisen, piepsigen Stimme spricht und sich permanent räuspert, wirkt unsicher. So kannst du die Stimme vor dem Sprechen aufwärmen: den Mund innerlich weiten, die Lippen locker aufeinanderlegen und „mmmmmm“ tönen. Dabei den Kopf sanft kreisen. Danach den Brustkorb abklopfen, den Unterkiefer fallen lassen und „häääää“ tönen. Für deutliches Sprechen empfehle ich die Korkenübung: Korken (zum Beispiel von einer Weinflasche) zwischen die Schneidezähne stecken und laut vorlesen.

5. Haltung bitte

Lampenfieber, Frau mit Mikrofon
Illustration einer Frau mit einem Mikrofon Bild: Olga Kawa, Oriana Fenwick

Eine gute Körperhaltung lässt auch das Lampenfieber verfliegen. Denn verlagert man das Gewicht gleichmäßig auf beide Beine, verkörpert man seinen Standpunkt und strahlt Sicherheit und Stärke aus. Knie, Bauchmuskeln, Schultern und Arme dabei möglichst locker lassen. Besonders gut hilft die Vorstellung, dass am Hinterkopf ein Faden befestigt ist, an dem man hochgezogen wird. Und vielleicht das Wichtigste: Freue dich auf deine Rede. Das wird super!

Nachgefragt bei: Daniela Zeller, Sie ist Coach und Podcasterin für carpe diem.

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