Was die Haut gegen freie Radikale schützt

Stress mag niemand, auch unsere Haut nicht. Dann sollten wir freie Radikale vermeiden, denn sie beschleunigen die Hautalterung.

Sie sind so frei, die freien Radikalen: Den Stoffwechselprodukten, die in unseren Körperzellen (auch jenen der Haut) vorkommen, fehlt ein Elektron, und deshalb bedienen sie sich frech am Vorrat anderer Zellen. Freilich weiß unser Abwehrsystem dem etwas entgegenzusetzen und hält sie so gut wie möglich in Schach.

Doch es gibt Faktoren, die das natürliche Gleichgewicht aus dem Tritt bringt, zu wenig Schlaf zum Beispiel und Umwelteinflüsse. Treten dann freie Radikale in großer Zahl auf, schädigen sie hauteigene Zellen. In weiterer Folge kommt es zur Hautalterung, es entstehen Unreinheiten oder gar Entzündungen. Stress für die Haut, im Fachjargon nennt man „oxidativen Stress“. So weit, so schlecht. Doch die gute Nachricht: Wir sind den frechen, freien Radikalen nicht hilflos ausgeliefert.     

So unterstützen wir unsere Haut

Antioxidantien gelten als Radikalfänger, indem sie die Oxidation, also die Abgabe von Elektronen, unterbinden und so die Körperzellen so schützen. Freie Radikale haben keine Chance, und die Haut behält ihre Spannkraft, der Teint strahlt rosig und frisch. Diese Möglichkeiten haben wir:

Ernährung: Freie Radikale mit Antioxidantien bekämpfen

Solche Antioxidantien finden sich vor allem in frischem Obst und Gemüse: Vitamin C, Vitamin E und Carotinoide – allen voran Betacarotin – gelten als antioxidative Geheimwaffe. Um der Haut von innen Gutes zu tun, brauchen wir also einfach nur zugreifen. Nüsse, Mandeln und hochwertige Pflanzenöle, Karotten, Äpfel, Zitrusfrüchte, Trauben, Beeren, Paprika, Kohl, Salat, Spinat, Brokkoli oder Hagebutten – die Liste ist lang. Ergänzend bringen wir unsere Abwehr mit den Spurenelementen Zink und Selen auf Trab, um freie Radikale unschädlich zu machen. Besonders viel davon steckt in Geflügel, Fisch, Eiern und Vollkornprodukten.  

Antioxidantien in der Hautpflege

Nachdem doppelt bekanntlich besser hält, können wir unsere Haut zusätzlich mit antioxidativer Pflege unterstützen. Cremes oder Seren, die mit Vitamin C, E, Zink und Selen angereichert sind, regen die Kollagenbildung an und helfen der Haut dabei, sich selbst zu helfen. Auch das Co-Enzym Q10 ist ein wertvoller Inhaltsstoff, um freie Radikale einzufangen und Hautalterung so vorzubeugen.

Was kann man noch gegen freie Radikale tun?

Tatsächlich ruft auch unser Lebenswandel freie Radikale auf den Plan: Stress, zu wenig Schlaf, einseitige Ernährung, Feinstaub, Smog, Nikotin oder fehlender Sonnenschutz – all das verzeiht unsere Haut nicht so gerne. Wer oxidativen Stress abwehren will, tut sich und seinem Hautbild ab sofort Gutes mit Entspannungsübungen, Bewegung an der frischen Luft, Hautpflege mit UV-Schutz und hüpft abends ab und zu etwas früher in die Federn.

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