Wie wir einkaufen und dabei Gutes tun

Beim nächsten Einkauf Menschen helfen oder Bäume pflanzen? Geht: Wir stellen vier nachhaltige Unternehmen vor.

Einkaufen ist schon lange nicht mehr nur einkaufen. Heute achten wir darauf, wo unsere Kleidung hergestellt wird und wer sie anfertigt. Wir möchten auf bestimmte Materialien verzichten und manch Inhaltsstoffe im Essen vermeiden. Bio und regional produziert sollen unsere Waren sein – und unser Einkauf darf gern jemand anderem helfen. Diese Unternehmen haben sich den Spruch „Einkaufen und Gutes tun“ auf die Brust geschrieben.

Einkaufen und Gutes tun: 4 Ideen

1. Schoki essen, Bäume pflanzen

Plant for the planet: Mit jeder Tafel Schokolade Bäume Pflanzen – das klingt nicht nur köstlich, sondern auch zu gut um wahr zu sein? Ist es nicht. „Plant for the planet“ brachte 2011 ihre Fair Trade Schokolade „Die Gute Schokolade“ auf den Markt – nur elf Monate nach Markteinführung war diese laut eigener Aussage bereits „die bestverkaufte Fairtrade Schokolade in Deutschland“. Bis heute (Stand Dez. 2020) wurden durch den Verkauf der Schokolade schon mehr als sechs Millionen Bäume gepflanzt.

Die wichtigste Frage: Wo bekommen wir die Super-Schoki? „Die Gute Schokolade“ bekommst du in Österreich unter anderem bei Billa, Merkur und Sutterlüty. Und in Deutschland im EDEKA, Kaufland, REWE und verschiedenen Dorf- und Weltläden.

2. Einkaufen und Brunnen bauen

Share: Das Berliner Social Impact-Unternehmen „share“ möchte mit seinen Produkten ebenfalls Gutes tun. Beim Kauf eines share-Produkts geht ein gleichwertiges Produkt oder eine Dienstleistung an einen Menschen in Not. Du kannst so dabei helfen, Brunnen zu bauen, Kinder mit Schreibwaren zu unterstützen oder Menschen mit Essen zu versorgen.

Ein Beispiel für die Idee des sozialen Konsums bei share-Produkten: Wer einen share-Bio-Nussriegel kauft, versorgt ein Schulkind in einem Land im globalen Süden mit einer warmen Mahlzeit. Das soziale Unternehmen arbeitet mit Partnern wie der Welthungerhilfe und der Caritas Österreich zusammen. Share-Produkte zu kaufen gibt es z.B. in Unternehmen der Rewe-Gruppe sowie bei den Drogeriemärkten Müller, dm, Bipa.

3. Nachhaltiger Schmuck: gut für die Umwelt

Gardens of the Sun: Der Online-Juwelier Gardens of the Sun verfolgt eine ähnliche Idee wie Plant for the Planet. Für jede Schmuck-Bestellung und jedes Newsletter-Abonnement wird ein Baum auf Borneo gepflanzt. Zudem ist die Verpackung des Schmucks nachhaltig.

Shoppen mit einem reinen Gewissen verspricht Gründerin Meri Geraldine. Sie schreibt auf ihrer Seite: „Take my word that at Gardens of the Sun, you can shop guilt-free.“ Wir nehmen sie beim Wort!

4. Online einkaufen und Gutes tun

Wer gerne online shoppt, für den gibt es diverse Möglichkeiten Gutes zu tun. Denn es gibt inzwischen viele Online-Shops, bei denen man beim Einkauf direkt ein paar Cent spenden kann – und das ohne mehr zu bezahlen. Das Beste: Wohin das Geld geht, kannst du selbst bestimmen. Meist kannst du aus vielen verschiedenen Organisationen, wie Umweltschutzvereinen, Kinderschutzorganisationen oder Tierschutzunternehmen, wählen. Angeboten wird das Einkaufen-und-Spenden-Prinzip zum Beispiel auf gooding.de und smile.amazon.de.

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