Bittersalz: 3 Anwendungen für den Körper

Bittersalz ist nicht nur in aller Munde, sondern auch in aller Bade. Was das bringt und wofür das Salz sonst noch gut ist.

Baden in Bittersalz gegen Muskelkater – oder doch lieber schlucken für eine gute Verdauung? Bittersalz kann vielfältig angewendet werden und manche Sportlerinnen und Sportler schwören darauf. Warum? Weiterlesen.

Was ist Bittersalz?

Bittersalz wird auch als Magnesiumsulfat oder Epsom-Salz bezeichnet. Es besteht aus Magnesium, Schwefel und Sauerstoff, ist wasserlöslich und geruchlos. Es schmeckt bitter-salzig und wurde schon früher bei müden Füßen eingesetzt. Im südenglischen Städtchen Epsom wurde das Salz entdeckt– darum der Name Epsom-Salz.

Hier wird es eingesetzt: Wirkungen von Bittersalz

Für Bittersalz gibt es viele Anwendungsmöglichkeiten. Innerlich wurde und wird es zur Darmreinigung und bei leichten Verstopfungen eingesetzt. Leider kommt das Salz aber nicht ohne Nebenwirkungen wie Übelkeit, Durchfall und Bauchkrämpfe aus.

In anderen Gebieten leistet das Salz sehr gute Dienste: Mediziner verschreiben es beispielweise als Inhalationstherapie bei Asthma bronchiale, um den Atemwegswiderstand zu senken.

Aber auch äußerlich angewandt, kann Epsom-Salz einige Beschwerden lindern: Ein Peeling mit Bittersalz kann beispielsweise die Durchblutung verbessern und raue Hautstellen geschmeidiger machen. Aber das Salz kann noch mehr:

Epsom-Salz: 3 Anwendungen

Baden in Bittersalz: Gut für die Muskeln

Unsere Haut nimmt Magnesiumsulfat sehr gut auf. Und das hat laut Studien einen positiven Effekt: Ein 12-minütiges Vollbad mit Epsom-Salz steigert den Magnesiumspiegel im Blut. Das Epsom-Bad kann außerdem Muskelkater, Krämpfen und Verspannungen vorbeugen bzw. diese lindern. Darum schwören nicht nur immer mehr Sportler und Sportlerinnen auf Bittersalz-Bäder. So einfach geht’s: 500 g Bittersalz mit einer Tasse Natron, etwas Pflanzenöl und ein paar Tropfen ätherisches Öl ins Badewasser geben und 15-20 Minuten entspannen. Nach dem Bad empfiehlt es sich, viel Wasser zu trinken und noch etwa 20 Minuten auf dem Sofa oder im Bett nach zu ruhen.

Fußbad für müde Füße

Auch Fußbäder mit Bittersalz können heilsam wirken. Besonders bei müden, geschundenen Füßen oder auch bei Fußpilz kann ein warmes Fußbad mit Magnesiumsulfat die Beschwerden lindern. Gib hierfür etwa eineinhalb Tassen Bittersalz in eine ausreichend große Schüssel warmes Wasser. Sobald sich das Salz aufgelöst hat, kannst du deine Füße ins Wasser tauchen und 30 Minuten darin baden.

Dampfbad: Gut für Haut und Schleimhäute

Wer lieber nur sein Gesicht im Bittersalz „badet“, kann das natürlich tun. Allerdings kommt das Bittersalz hier nicht an die Haut, sondern in eine Schüssel mit heißem Wasser. Bittersalz und der heiße Wasserdampf befeuchten Haut und Schleimhäute. Zusätzlich zu einem EL Bittersalz kannst du noch 1 EL Kamillenblüten zugeben – Kamille wirkt entzündungshemmend und beruhigt die Haut. Dann den Kopf über die Schale packen, ein Handtuch über den Kopf und 15 Minuten lang den heilsamen Dampf wirken lassen.

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