Valerie Jarolim

Klein, aber oho: Was das Gänseblümchen alles kann

Es gibt sich bescheiden, ist aber in Wahrheit ein Kraftpaket. Valerie Jarolim verrät die Geheimnisse des Gänseblümchens.
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Foto: Valerie Jarolim

Klein, aber oho trifft beim Gänseblümchen allemal zu. Man möchte es ja fast nicht glauben, aber in dem zarten Blümchen, das meist in regelmäßig gemähten Wiesen und Rasen wächst, steckt eine ganze Menge an Vitalstoffen. Wie viele Wildkräuter enthält es eine Fülle an Mineralien und hohe Mengen Vitamin C. Regelmäßig in die Ernährung eingebaut, kann es die Abwehrkräfte stärken und fit für die nächste Erkältungswelle machen.

Ab aufs Butterbrot …

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Foto: Valerie Jarolim

Wie gut, dass man es das ganze Jahr über, sogar im Winter entdecken und verwenden kann. Um in den Genuss des Gänseblümchens zu kommen, dekoriert man einfach immer wieder Salate oder einfach ein Butterbrot damit. Das sieht sehr hübsch aus und verleiht jedem Gericht das gewisse Etwas. Eine Handvoll Blüten peppt auch Smoothies und Suppen auf und tut dem Körper viel Gutes.

… oder in den Tee

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Foto: Valerie Jarolim

Der Gänseblümchentee, aus frischen oder getrockneten Blüten, kann bei Erkältungskrankheiten und Husten unterstützend wirken und wird wegen seinem leicht süßlichen Geschmack auch gerne von Kindern getrunken. Den Kleinen macht das Sammeln der hübschen Blütenköpfe viel Freude und ist daher eine tolle Möglichkeit, gemeinsam die Natur zu erkunden.

Harmlos und heilsam

Verwechselt werden kann das Gänseblümchen übrigens mit keiner Giftpflanze und ist so eine wunderbare Möglichkeit, in die Welt der Wildkräuter einzutauchen.

Generell gilt das Gänseblümchen seit jeher als sehr vielseitige Heilpflanze. Seine Einsatzgebiete reichen von Erkältungskrankheiten, Verdauungsbeschwerden bis hin zu Hautproblemen. Rezepte für Salben, Tinkturen, Öle und vielem mehr kann man in alten Kräuterbüchern nachlesen.

Gänseblümchen-Honig, selbst gemacht

In Form eines selbst gemachten Gänseblümchen-Honigs kann man sich seine hustenlindernden, schleimlösenden und abwehrstärkenden Eigenschaften ganz einfach zunutze machen. So wird’s gemacht:

  • 2 Handvoll Gänseblümchenblüten an einem sonnigen Tag pflücken und das Sammelgut in ein sauberes Glas geben.
  • Dann übergießt man die Blüten mit 250 ml flüssigen Honig und verschließt das Glas.
  • Das Ganze lässt man nun für etwa 2 Wochen ziehen.
  • Danach kann man die Gänseblümchen aus dem Honig filtern, aber auch im Glas lassen.

Ein Löfferl Gänseblümchenhonig ist die ideale Nascherei in der Erkältungszeit und kann auch zum Süßen von Tee verwendet werden. Höchste Zeit also, das unscheinbare aber sehr vielseitige Gänseblümchen wieder ins Rampenlicht zu befördern.

Apropos Licht, das Gänseblümchen ist ein verlässlicher Wetteranzeiger: Geschlossene Blüten künden schlechtes Wetter und Regen an. Die geöffnete Blüte verrät uns, dass das Wetter schön bleibt. 

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