Kokosmilch selber machen

Die nährreiche, pflanzliche Alternative zur Kuhmilch soll das Immunsystem stärken.
von Janina Lebiszczak | 26. September 2015
5106 Kokosmilch Sonja Priller
Bild: Sonja Priller

Auf Sanskrit heißt die Kokospalme kalpra vriksha, „der Baum, der alles zum Leben Notwendige gibt“. Zu Recht: Kokosmilch ist reich an Kalium, Kalzium, Magnesium, Vitamin E und Eisen. Ihre Laurin­säure, eine mittelkettige gesättigte Fettsäure, soll das Immunsystem stärken und gilt als antibakteriell, antikanzerogen und antiviral.

Kokosmilch ist nicht unbedingt für den Frühstückskaffee geeignet, aber zum Kochen  und Verfeinern herrlicher Suppen und Speisen, vor allem aus dem asiatischen Raum ein Must.

ZUTATEN

1 Tasse Kokosflocken oder Kokosraspeln
2 Tassen Wasser
Vanille nach Belieben

ZUBEREITUNG

  • Klassische Kokosflocken oder -raspeln in der Backwarenabteilung im Supermarkt kaufen, auf Faitrade und auf Bio-Qualität achten.
  • Das Verhältnis zum Wasser ist immer 1:2. Das heißt, wir benötigen für eine Tasse voll mit Kokosraspeln zwei Tassen voll Wasser. Wer gerne viel Kokosmilch herstellen will, nimmt ein hohes Mixgefäß oder arbeitet auf Etappen.
  • Wasser zum Kochen bringen, sobald es sprudelt vom Herd nehmen und rein in das Mixgefäß, in dem bereits die Flocken liegen.
  • Vorsichtig umrühren, Deckel darauf und zehn Minuten quellen lassen.
  • Mixen bis eine glatte Masse entsteht.
  • Das Gemisch über ein feines Sieb in eine große Schüssel laufen lassen.
  • Mit einem Löffel so viel Flüssigkeit wie möglich aus dem Kokosbrei pressen.
  • Eventuell mit Vanille verfeinern.

AUFBEWAHRUNG

Schmeckt am besten frisch, ist aber im Kühlschrank 1 bis 2 Tage haltbar. Man kann sie auch gut einfrieren. Die gefilterten Kokosflocken kann man weiterverarbeiten, z. B. im Müsli oder in Energiekugeln.

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